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Mapuche-Aktivisten: frei nach 300 Tagen U-Haft Von Vanessa Vargas Rojas, El Ciudadano(Santiago, 5. August 2016, agenciadenoticias).- Vier Tage lang hatte Gericht von Temuco in der südchilenischen Provinz Araucanía verhandelt, ob sich der Fotojournalist Felipe Durán und der Mapuche-Aktivist Cristián Levinao des Mitführens von Waffen und Sprengstoff schuldig gemacht hatten. Am Morgen des 5. August erging schließlich das Urteil: Freispuch aus Mangel an Beweisen. Obwohl beide über 300 Tage in Untersuchungshaft auf ...
Das Massaker von Nochixtlán und die Bildungsreform Von Luis Hernández Navarro(Mexiko-Stadt, 5. Juni 2016, La Jornada).- Die indigenen Gemeinden Oaxacas befinden sich in Alarmbereitschaft. Sie durchleben das Massaker vom 19. Juni als ihr eigenes. Sie wissen sich vom Staat angegriffen. Ihre Topiles [von der Gemeinde gewählte Ordnungskräfte] sind auf der Hut. Das Massaker war eine Beleidigung für alle, aber besonders für das Volk der Mixtecos. Weit weg von den großen Städten sind die Triquis, Zapotecos, Mixes, Mazatecos...
„Iguala ist ein Friedhof“ Von Fabrizio Lorusso(Lima, 27. Mai 2016, noticias aliadas).- Interview mit Xitlali Miranda Mayo, Leiterin der Organisation “Suchkomitee für die anderen gewaltsam Verschwundenen von Iguala” (Comité de Búsqueda Los Otros Desaparecidos de Iguala).Xitlali Miranda Mayo ist Psychologin in Iguala, im Bundesstaat Guerrero im Südwesten Mexikos. Sie koordiniert das „Suchkomitee für die anderen gewaltsam Verschwundenen von Iguala", das nach dem gewaltsamen Verschwindenlasse...
Tausende Lehrkräfte demonstrieren (Caracas, 11. Juni 2016, telesur).- Am Samstag, 11. Juni, sind 3.000 Lehrkräfte in Mexiko-Stadt zum Regierungssitz Los Pinos gezogen, um von der Regierung Dialogbereitschaft einzufordern. Der Dachverband der Bildungsarbeiter*innen CNTE (Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación) erklärte, so lange weiter zu demonstrieren, bis sich die Regierung bereit erkläre, einen festen Termin zu vereinbaren, um Vermittlungsgespräche zu führen. In anderen Landesteilen fa...
UNO fordert Aufklärung der Morde an Indigenen (Caracas, 9. Juni 2016, telesur).- Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat die kolumbianische Regierung aufgefordert, den Tod von drei Indigenen aufzuklären, die seit dem Beginn der landesweiten Streikaktion Minga Agraria am 30. Mai ums Leben gekommen sind. “Diese Vorfälle müssen von den Justizbehörden vollständig aufgeklärt werden; wir bieten dabei unsere volle Unterstützung an. Es müssen alle Vorkehrungen getroffen werden, um zu vermeiden, dass sich solche Sit...

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