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2018 – Superwahljahr in Lateinamerika
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Von Lara Ely (São Leopoldo, 5. Januar 2018, ihu-unisinos).- Nach einer Zeit, die in Brasilien und Mexiko von Korruptionsvorwürfen und einem Anstieg in der Gewaltstatistik geprägt war, finden bei den beiden ‘Riesen’ Präsidentschaftswahlen statt - ebenso wie in Kolumbien, der viertgrößten Wirtschaft Lateinamerikas. Venezuela, Schauplatz einer immer größer werdenden politischen Krise, muss vermutlich ebenfalls eine Wahl des Staatsoberhauptes anberaumen, und in Kuba hat Ra...
Indigene beklagen Morddrohungen von FARC-Abspaltungen
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(Bogotá, 9. Juli 2019, servindi).- Die Koordinator*innen der sogenannten Indigenen Garde (Guardia Indígena) im Norden des kolumbianischen Bundesstaats Cauca machten am 8. Juli Morddrohungen gegen sie von einer abgespaltenen Gruppe der demobilisierten FARC öffentlich. Offenbar erhielt die Indigene Garde die Drohungen, weil sie zusammen mit den öffentlichen Streitkräften Maßnahmen ergriffen hatte, um das Vorgehen der bewaffneten Gruppe in ihrem Gebiet zu verhindern. „Ihr Ein...
„Ich werde nicht aufhören, zu kämpfen!“
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Im Jahr 2019 sind in ganz Kolumbien bereits mehr als 50 Aktivistinnen und Aktivisten ermordet worden. Indigene, bäuerliche und soziale Aktivist*innen und vor allem Mitglieder der Nachbarschaftsräte sind Opfer dieser Mordwelle. Dazu kommt eine ebenfalls steigende Anzahl von Drohungen und Mordversuchen. Eine, die seit vielen Jahren mit diesen Drohungen leben muss, ist die Aktivistin, Lehrerin und Frauenrechtlerin Marta López Guisao. López wurde vor bald 30 Jahren zum ersten Mal...
Von wegen Frieden: 135 ehemalige FARC-Kämpfer*innen erschossen
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(Buenos Aires, 20. Juni 2019, nodal/desinformémonos).- 135 ehemalige Kämpfer*innen der FARC sind seit der Unterzeichnung der Friedensverträge im November 2016 ermordet worden. Das teilte die ehemalige Guerilla und jetzige linke Partei Farc in einer Presseerklärung mit. "Die zwei jüngsten Verbrechen gegen Aktivisten unserer Partei sind Teil der langen Liste der Straflosigkeit und nicht erfüllten Zusagen, die der Staat im Friedensvertrag versprochen hat", so der Vorsitzende der...
Gerichtsurteile in Kolumbien stützen die Umsetzung des Friedensvertrages
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(Bógota, 2. Juni 2019, amerika21).- Der Oberste Gerichtshof Kolumbiens hat entschieden, den Fall des ehemaligen Farc-Guerilleros Seuxis Paucias Hernández Solarte alias Jesús Santrich zu übernehmen und hat zudem seine sofortige Freilassung angeordnet. Die Ermittlungskammer des Gerichts werde sich nun mit der Sache auseinandersetzen und die Beweise prüfen. Damit wurde der Argumentation der Anwält*innen von Santrich stattgegeben, dass der Fall eines Kongressabgeordneten nicht vo...