Lateinamerika

Lebensmittelpreise um 26 Prozent gestiegen


Immer weniger Nahrung fürs gleiche Geld: Markt in Solola (Guatemala) / Lon&Queta /flickr(Lima, 06. Oktober 2011, noticias aliadas).- Die UN-Welternährungsorganisation FAO warnt in ihrem Ende September veröffentlichten letzten Bericht vor überdurchschnittlich steigenden Lebensmittelpreisen. „Abgesehen von einem leichten Preisrückgang, ist die Inflation bei Lebensmitteln weiterhin höher als in anderen Bereichen.

 

Betroffen davon sind vor allem die besonders armen Teile der Bevölkerung, die einen größeren Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen“, erklärte der für Lateinamerika zuständige Regionalleiter der FAO, José Graziano da Silva.

Preisverdopplung in Chile, Mexiko und Paraguay

Im Zeitraum von August 2010 bis August 2011 seien die Lebensmittelpreise um 26 Prozent angestiegen. Besonders hohe Preisanstiege habe es bei Fleisch und Gemüse im August in Ecuador und Venezuela gegeben, wohingegen dort sowohl die Lebensmittelpreise wie auch die Inflation insgesamt seit Juni rückläufig seien.

In Bolivien, Ecuador, El Salvador und Venezuela liegen laut FAO die Preissteigerungen bei Lebensmitteln in diesem Zeitraum nur zwei Prozent über der Inflationsrate. In Chile, Mexiko und Paraguay sind die Preise jedoch doppelt so schnell gestiegen, wie im Durchschnitt.

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