Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Nach Brumadinho: drei weitere Staubecken einsturzgefährdet
47
(São Paulo, 29. März 2019, Brasil de Fato).- Zwei Monate nach der Umweltkatastrophe von Brumadinho sind drei weitere Staubecken des Bergbauunternehmens Vale einsturzgefährdet. Das Unternehmen gab am 27. März bekannt, dass die Nationale Agentur für Bergbau ANM (Agência Nacional de Mineração, staatliche Einrichtung, verbunden mit dem Ministerium für Bergbau und Energie, Anm.d.Ü.) für zwei Staudämme im Landkreis Ouro Preto und einen im Bezirk von Macacos im Bundesstaat Minas Ger...
Indígenas aus Venezuela auf der Flucht nach Brasilien
162
(Lima, 9. März 2019, Servindi).- Die Krise in Venezuela hat viele Bevölkerungsgruppen erreicht. Das indigene Volk der Pemón, das im Süden der Region Bolivar lebt, hat es in den letzten Monaten besonders hart getroffen. Die ständigen Konfrontationen mit der Bolivarischen Nationalgarde GNB haben zur Vertreibung dieses Volkes geführt. Seit Ende Februar migrieren Hunderte Pemón-Indígenas aus Venezuela nach Brasilien. Allein in der Stadt Pacaraima sind mehr als 200 Pemones eingetr...
Guatemala: Die zerstörerische Kraft des Zementmonopols
132
(Quetzaltenango, 23. Februar 2019, Prensa Comunitaria).- Seit über 20 Jahren arbeiten verschiedene Bergbauprojekte in den Gemeinden des Palajuj no`j-Tals in Quetzaltenango. Sie haben in diesen Jahren die Natur ausgebeutet und ohne die Bewohner*innen vorher zu befragen. Seit einigen Jahren kriminalisieren sie die Gemeindevorsteher*innen, welche ihrerseits nun die Umweltverschmutzung und die schlechten Vorgehensweisen dieser Unternehmen bei Gericht anzeigen. Das Palajuj no`j-T...
Bisher 134 Tote bei Dammbruch in Minas Gerais
164
(São Paulo, 25. Januar 2019, brasil de fato/poonal).- Im südbrasilianischen Bundesstaat Minas Gerais brach am 25. Januar der Staudamm eines Rückhaltebeckens in Brumadinho, im Ballungsgebiet von Belo Horizonte. Der Damm gehörte zur Eisenerzmine „Córrego do Feijão“ des Bergbaukonzerns Vale. Mittlerweile geht man von 134 Toten und 199 Verschwundenen aus. 192 Menschen konnten gerettet werden; 108 waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Die Regierung des Bundesstaates hält die ...
Schüsse auf Vertriebene in Chiapas
96
(San Cristóbal de las Casas, 24. Januar 2019, desinformemonos).- Nach Informationen des mexikanischen Menschenrechtszentrums Fray Bartolomé de las Casas wurde in der Gemeinde Coco des Bezirks Aldama im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas am Morgen des 22. Januar auf drei Personen geschossen. Die Personen befanden sich auf dem Weg von San Pedro Cotzilnam nach Xuxch‘en. Die Schüsse wurden aus dem Ort Santa Martha Manuel Utrilla im Bezirk Chenalhó abgefeuert. Eine Person starb,...