Das könnte dich auch interessieren

70.000 Kinder von sexueller Ausbeutung betroffen (Mexiko-Stadt, 28. März 2016, semlac).- Auf mindestens 50.000 Kinder wird die Anzahl der Jungen und Mädchen geschätzt, die laut der mexikanischen Organisation Gemeinsam gegen Menschenhandel (Asociación Unidos Contra la Trata) als Sexsklav*innen an der Grenze zwischen Mexiko und den USA leben. Schätzungsweise weitere 20.000 Kinder teilen dieses Schicksal im übrigen Mexiko.Die Internationale Koalition zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Menschenhandel in Lateinamerika CAT...
Colonia Dignidad: Offener Brief des FDCL an Außenminister Frank-Walter Steinmeier Berlin, 25.04.2016Sehr geehrter Herr Dr. Steinmeier,Am morgigen Abend laden Sie Opfer der Colonia Dignidad und Zeitzeugen in den Weltsaal des Auswärtigen Amts in Berlin ein und werden sich in einer Rede erstmals zur Rolle Ihres Hauses im Fall Colonia Dignidad äußern. Die Art und Weise der Ankündigung der Veranstaltung in der Presse 1 lässt hoffen, dass Sie deutliche und kritische Worte zum Umgang des Auswärtigen Amtes mit den jahrzehntelangen Verbrechen der Führungsgr...
Arbeitsmigrantinnen in Mittelamerika genießen keinen rechtlichen Schutz Von Angélica Jocelyn Soto Espinosa(Mexiko-Stadt, 29. Februar 2016, cimac).- In Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras oder Nicaragua existieren keinerlei arbeitsrechtliche Regelungen für die Beschäftigung im Ausland, die den Frauen, die temporär zum Arbeiten in die USA oder nach Kanada wollen, irgendwelche Rechte einräumt. Das hat der Bericht „Einstellungsregeln: Herkunftsländer“ deutlich gemacht. Besonders gefährdet sind demnach Indígenas und andere schutzbedürfti...
Immer mehr verschwundene Kinder und Jugendliche Von Gert Goertz (Mexiko-Stadt, 7. April 2016,npl).- Das Netzwerk für die Rechte auf Kindheit in Mexiko (Redim) schlägt Alarm. Nach einem Bericht der Organisation hat sich in Mexiko die Zahl verschwundener junger Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren im Zeitraum 2012 bis 2014 schlagartig erhöht. Wurden vor vier Jahren 172 Mädchen dieser Altersgruppe vermisst, waren es vor zwei Jahren 612. „Es gibt keinerlei Garantie, dass diese Personen gesucht werden“, so Juan Martín Perez Garcí...
Internationale Untersuchung des Mordes an Berta Cáceres gefordert Von Ute Löhning (Berlin, 14. März 2016, npl).- Bewaffnete Killer erschossen die international geschätzte Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres am 2. März in ihrem Haus. Der Mexikaner Gustavo Castro und weitere Aktivist*innen in Honduras sind bedroht. Die Feministin und Umweltaktivistin hatte den Widerstand gegen das Staudammprojekt Agua Zarca auf dem Gebiet der indigenen Lenca organisiert. Forderungen nach Aufklärung durch eine internationale Untersuchungskommission...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *