El Salvador Guatemala Honduras Lateinamerika Mexiko

Karawane für MigrantInnenrechte gestartet – “Paso a paso hacia la Paz”


von Gabriela Mendoza Vázquez

(Mexiko-Stadt, 25. Juli 2011, cimac).- Unter dem Motto “Paso a paso hacia la Paz” (Schritt für Schritt hin zum Frieden) sind seit dem 23. Juli Mitglieder von Menschenrechtsorganisationen, soziale Aktivist*innen, Migrant*innen und Familienangehörige von verschwundenen oder ermordeten Migrant*innen in Richtung Mexiko-Stadt unterwegs.

 

Die Beteiligten aus Guatemala, El Salvador, Honduras und Mexiko fordern von den mexikanischen Behörden, für ein Ende der Gewalt gegen Migrant*innen zu sorgen, die auf ihrem Weg in die USA mexikanisches Territorium durchqueren.

Die Karawane startete in Guatemala und wird am 1. August in der mexikanischen Hauptstadt erwartet. Der von der Mittelamerikanischen MigrantInnenbewegung (Movimiento Migrante Mesoamericano) organisierte Protestmarsch führt durch Tenosique im Bundesstaat Tabasco, durch Coatzacoalcos im Bundesstaat Veracruz und durch Puebla. Teilnehmende sind unter anderem auch die Leiter der MigrantInnenherbergen und Menschenrechtsverteidiger Alejandro Solalinde, Luis Ángel Nieto und Heyman Vázquez.

CC BY-SA 4.0 Karawane für MigrantInnenrechte gestartet – “Paso a paso hacia la Paz” von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Fährtensuche: Funde geheimer Gräber gehen weiter Von Gerold Schmidt(Mexiko-Stadt, 22. September 2016, npl).- Im nördlichen Bundesstaat Sinaloa stieß die Gruppe „Las Rastreadoras” (Die Fährtensucherinnen) nach anonymen Hinweisen Mitte September auf sechs Leichen in einem geheimen Grab im Landkreis Ahome. Die Opfer wurden offenbar erschossen. Die Rastreadoras haben zwei Jahre nach ihrer Gründung inzwischen laut Zeitungsberichten fast 300 Mitglieder, darunter auch einige Männer. Fast alle suchen nach direkten Familiena...
Neue Maßnahmen gegen Pandillas (Guatemala-Stadt, 15. August 2016, cerigua).- El Salvador leitet eine neue Phase außergewöhnlicher Maßnahmen gegen die Pandillas, die Banden ein. Diese Schritte waren zu Beginn dieses Jahres ins Leben gerufen worden – trotz der Zweifel hinsichtlich ihrer Effektivität und trotz der Angst, dass diese die Rechte der Bürger*innen verletzen könnten.In einem von dem Nachrichtenportal ‘Insight Crime’ veröffentlichten Artikel wird berichtet, dass der Minister für Justiz und öffen...
onda-info 389 Hallo und willkommen zum onda-info 389!Zunächst wie immer ein paar Nachrichten: Im nordargentinischen Córdoba ist einer der größten Prozesse Argentiniens zu Ende gegangen; verhandelt wurden Menschenrechtsverbrechen aus der Zeit der Diktatur und davor.Mexiko setzt neue Prioritäten in der Verbrechensbekämpfung. Gegen das organisierte Verbrechen eingesetzte Polizisten werden in den Kampf gegen protestierende Lehrer geschickt. Wer sich freut sind die Kartelle. Sie haben n...
Auch zweite Suchbrigade in Veracruz findet Überreste von Opfern Von Gerd Goertz(Mexiko-Stadt, 31. Juli 2016, npl).- Die Zweite Nationale Suchbrigade Verschwundener Personen ist nur drei Monate nach ihrer ersten Suchaktion im Bundesstaat Veracruz erneut auf Überreste mutmaßlicher Opfer des organisierten Verbrechens gestoßen. Einen Tag, bevor sie den Ort Paso del Macho im Zentrum des Bundesstaates verlassen wollten, bekamen die Mitglieder der Brigade den anonymen Hinweis, einen Brunnen in einem Zuckerrohrfeld zu untersuchen. Die Brigade...
Schutz für bedrohte Journalist*innen Von Soledad Jarquín Edgar(Mexiko-Stadt, 14. Juni 2016, Semlac).- Der Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Miguel Ángel Mancera Espinosa, überreichte in einem symbolischen Akt die Schlüssel an die Initiative Casa de los Derechos de Periodistas (Haus der Rechte von Journalist*innen). Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Obdach für Journalist*innen zu bieten, die verfolgt oder bedroht werden und auf der Suche nach Schutz aus anderen Landesteilen Mexikos in die Hauptstadt...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *