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Zepter und Neoindigenismus
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(Mexiko-Stadt, 4. Dezember 2018, la jornada).- Der Amtsantritt von Andrés Manuel López Obrador als Präsident war gleichzeitig republikanisches Ritual und Spektakel in mehreren Akten. Die Inszenierungen waren zahlreich und langgezogen. Ich zähle einige auf: Die Amtsübergabe im Parlamentsgebäude San Lázaro, Entgegennahme eines „Kommandostabes“ (bastón de mando) durch Indígenas, die allgemeine Freigabe des Präsidentenpalastes Los Pinos für die Bevölkerung, das Essen mit (interna...
Umstrittene Gesetzesinitiative für Agrarentwicklungsgesetz
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(Berlin, 4. Dezember 2018, poonal).- Die linke MORENA-Partei des neuen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador, der am 1. Dezember sein Amt angetreten hat, hat im November einen Entwurf für ein neues Agrarentwicklungsgesetz in Mexiko vorgelegt. Dieses soll laut Beschreibung der Initiator*innen dazu dienen, die Rechte und das Land indigener Bäuer*innen zu schützen. Doch die Menschenrechtsorganisation Tequio Jurídico hat den Entwurf analysiert und fordert, die Gesetzesinitiativ...
Indigene gewinnen Prozess gegen Ölfirma
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(Lima, 21. November 2018, servindi/semana/poonal).- Kolumbianische Awá-Indigene in Puerto Asís, Department Putumayo sind direkt von der Erkundung und Ausbeutung von Erdölvorkommen der Ölfirma Colombia Energy betroffen, dennoch ist kein Abkommen mit dem Unternehmen zustande gekommen. Nach drei Jahren hat das kolumbianische Verfassungsgericht nun geurteilt, dass Colombia Energy innerhalb von sechs Monaten eine vorhergehende Befragung der indigenen Gemeinde La Cabaña durchführen...
Bewaffnete brasilianische Gruppe greift Indigene an
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(Berlin, 18. November 2018, poonal).- Am Sonntag, 11. November, ist es im Bezirk Corpus Christi im paraguayischen Department Canindeyú zu einem bewaffneten Angriff auf Indigene der Ava Guaraní gekommen. Etwa 40 Bewaffnete seien im Morgengrauen in der Gemeinde Takuara’i aufgetaucht und hätten Kinder, Frauen und Alte gequält und eingeschüchtert; fünf Indigene, darunter ein zwölfjähriger Junge, blieben zwei Tage vemisst, kehrten dann aber zurück, schreibt das Portal Cuarto Poder...
„Indios werden sich ans bessere Leben gewöhnen müssen“
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(Rio de Janeiro, 11. November 2018, taz).- Den Indigenen in Brasilien stehen schwere Zeiten bevor. Seit der Wahl des Rechtsextremisten Jair Bolsonaro zum neuen Präsidenten fürchten sie um ihre Rechte und ihr Land. Auch Umwelt- und Klimaschutz insbesondere im Amazonasgebiet sind in Frage gestellt. Der Ex-Militär Bolsonaro ist erklärter Freund der Großgrundbesitzer und des Agrobusiness, die nicht zögern werden, ihre Gier nach neuem Agrarland auch mit Gewalt durchzusetzen. „W...