Peru

Indigene Völker fordern in Iquitos Einhaltung von Verträgen


(Fortaleza, 10. März 2010, adital).- Etwa 90 Vertreter*innen der indigenen Völker der Apu und der Achuar aus der Region Rio Corrientes, auf deren Territorien Erdöl gefördert wird, reisten nach Iquitos, um vom Landesvorsitzenden des Departments Loreto, Iván Vásquez, die Umsetzung seines Versprechens zu fordern, in den Ortschaften der Indígenas mit dem Bau von Sanitäranlagen zu beginnen.

Nach Angaben des Präsidenten der Vereinigung der Indigenen Gemeinschaften der Region Corrientes FECONACO (Federación de Comunidades Nativas del Corrientes), Gerardo Maynas Hualinga, seien im September 2009 Vereinbarungen über derartige Projekte unterzeichnet worden. Bis jetzt sei jedoch noch mit keinerlei diesbezüglichen Arbeiten begonnen worden, so Maynas.

CC BY-SA 4.0 Indigene Völker fordern in Iquitos Einhaltung von Verträgen von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Agrarstreik geht trotz Repression weiter (Caracas, 8. Juni 2016, telesur).- Die Serie von Streiks, Straßenblockaden und Protestaktionen in Kolumbien geht ungeachtet der verschärften Repression der Regierung weiter. Am 30. Mai hatte die Minga Agraria, ein breites Bündnis aus Bauernverbänden, Gewerkschaften, Indigenen und Afro-Kolumbianer*innen mit dem unbefristeten Streik begonnen. Seitdem hat das Vorgehen der Aufstandsbekämpfungseinheit der Polizei, ESMAD, drei tote Indigene, mindestens 149 Verletzte und viel...
Die Familie zum Tod von Berta Cáceres Von CopinhDokumentation (La Esperanza, 5. März 2016, copinh).- Am Totenbett unserer Bertha – unserer Mutter, unserer Tochter, unserem Leitbild.Wir – ihre Töchter Olivia, Bertha und Laura, ihr Sohn Salvador, ihre Mutter Austra Bertha, begleitet von unseren Familienangehörigen, Freundinnen und Freunden – möchten der Öffentlichkeit mitteilen, wie wir uns in diesem Moment tiefster Betroffenheit fühlen.Unsere Bertha ist für uns die größte Inspiration. Deshalb ist ...
Indigene leiden unter Ölpest (Mexiko-Stadt, 14. Februar 2016, desinformémonos).- Wieder hat es in Peru eine Ölpest gegeben. Am 25. Januar liefen rund 2.000 Barrel Erdöl in den Fluss Marañón im peruanischen Amazonasgebiet, von dem tausende Indigene abhängig sind. Das Erdöl wird vom Staatsbetrieb Petroperú gefördert, der sich nach Angaben der Indigenen nicht an die Vorschriften halte. “Etwa 80 indigene Gemeinden und Dörfer der Amazonasregion sind von dem ausgelaufenen Rohöl besonders betroffen”, erklärte d...
Anerkennung für den Kampf gegen Machismo von Anayeli García Martínez (Mexiko-Stadt, 19. November 2015, cimac).- Schon seit mehr als sechs Jahren unterstützt Guadalupe García Álvarez Frauen die Opfer von familiärer Gewalt geworden sind. Man müsse noch viel mehr über die sexuellen und reproduktiven Rechte der Frauen sprechen sagt die Indigene aus dem Volk der Mazahua in Mexiko, denn dieses Thema sei „noch keine gelöste Aufgabe“. Guadalupe stammt aus der Gemeinde San Felipe del Progreso, die drei Stunden von der Haupt...
Gutes Leben statt schwarzem Gold von Nils Brock, Sarayaku (03. Dezember 2015, npl).- Ecuador war lange Zeit bekannt als „Nachspeisennation“. Doch Bananen und Kakao wurden in den 1970er Jahren von einem anderen Exportschlager verdrängt. Erdöl. Diktatoren, Neoliberale, Sozialisten des 21. Jahrhunderts – sie alle feierten und feiern das schmutzige Schmiermittel nationaler Entwicklung. Doch welcher Nation eigentlich? Zwar hat sich Ecuador 1996 zum plurinationalen Staat erklärt, die Mitbestimmung und Selbstbesti...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *