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Lauwarmes Urteil des Verfassungsgerichtes zu Gensoja in Quintana Roo Von Gerold Schmidt, Ceccam (Mexiko-Stadt, 11. April 2017, poonal).- Bei politisch heiß diskutierten Themen entzieht sich der Oberste Gerichtshof Mexikos, der Rang und Funktion eines Verfassungsgerichtes hat, gerne klaren Entscheidungen. Ein Beispiel ist sein am 5. April nach mehrmaligen Aufschüben erlassenes Urteil über den Anbau von Gensoja im zur Halbinsel Yucatán gehörenden Bundesstaat Quintana Roo durch den Monsanto-Konzern. Maya-Gemeinden und -organisationen aus d...
Gensoja – Gemeinden und Organisationen setzen auf CIDH Von Gerold Schmidt, Ceccam (Mexiko-Stadt, 18. August 2016, npl).- In ihrem Versuch, den Anbau von Gensoja auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán (Bundesstaaten Yuacatán, Campeche und Quintana Roo) zu stoppen, haben sich Gemeinden und Imkervereinigungen der Mayas und Umweltorganisationen jetzt auch an die Interamerikanische Menschenrechtsrechtskommission (CIDH) mit Sitz in Washington gewandt. Sie fordern von der CIDH einstweilige Verfügungen gegen die Verletzung des Re...
Europäische Honigimporteure solidarisieren sich mit Maya-Gemeinden gegen den Anbau von Gensoja (Mexiko-Stadt, 6. Juni 2018, npl).- In ihrem Kampf gegen den agroindustriellen Anbau von Soja und Gensoja haben die Maya-Imker*innen der Halbinsel Yucatán Unterstützung von europäischen Honigimporteur*innen und Abfüller*innen bekommen. Diese wandten sich anlässlich des Weltbienentages am 20. Mai in einem offenen Brief an Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto. Sie forderten ihn auf, die notwendigen Aktionen durchzuführen, damit der aus Mexiko importierte Honig keine Spuren von ...
onda-info 435 Hallo und willkommen zum onda-info 435! Diesmal sind wir sozusagen „duothematisch“. Nach unseren üblichen Nachrichten aus Mexiko – Stichwort: Nestora Salgado und Ayotzinapa – geht‘s gleich ab nach Brasilien. Monsanto ist tot, aber Bayer lebt immer noch und in Brasilien werden täglich acht Menschen durch den Einsatz von Pestiziden vergiftet. Zeit zum Umdenken? Auf keinen Fall, denkt sich die Agrarindustrie und rührt kräftig die Werbetrommel. Und in Kuba haben wir den Sän...
„Gensoja zerstört unsere Lebensgrundlagen“ (Mexiko-Stadt, 5. April 2018, npl).- Im September 2017 sagte die mexikanische Regierung ihr Erscheinen vor dem UNO-Menschenrechtsausschuss für Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte (WSK-Rechte) in Genf kurzfristig mit Hinweis auf das schwere Erdbeben vom 19. September ab.  Gleichzeitig dürfte dies ein willkommener Vorwand gewesen sein, sich nicht den zahlreichen Parallelberichten von etwa 20 mexikanischen Initiativen, Gruppen und Organisationen zur Menschenrechtslage...

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