Lateinamerika

ILO fordert Kampf gegen Informalität im Arbeitssektor


Wohl eher nicht versichert: Verkäuferin an einem Stand in Guatemala-Stadt / josewolff, CC BY-NC-SA 2.0, flickr(Lima, 21. Februar 2013, noticias aliadas).- Die Internationale Arbeitsorganisation ILO hat die Staaten Lateinamerikas und der Karibik aufgefordert, Maßnahmen gegen den hohen Anteil von Arbeitsplätzen im informellen Sektor und die niedrige Produktivität vorzugehen.

 

In einem Bericht vom 15. Februar mahnt die UN-Organisation an, dass es ohne nachhaltige Unternehmensführung keine würdige Arbeit gebe das heißt Tätigkeiten, die gut bezahlt sind und die Arbeitsrechte einhalten. Dies sei nötig, um die zunehmende Zahl jugendlicher Arbeitsloser aufzufangen.

Nach Angaben der ILO arbeiten rund 50 Prozent aller Arbeitskräfte in Lateinamerika im informellen Sektor. Etwa 40 Prozent der informell Beschäftigten sind weder krankenversichert noch zahlen sie in eine Rentenkasse ein.

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