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Das Jahr fängt nicht gut an: Verschwundene und Ermordete in Mexiko Von Nina Aretz (Berlin, 2.Februar, npl)-. Gerade 13 Tage war das Jahr 2018 alt, als in Mexiko der erste Journalist des Jahres ermordet wurde. Maskierte Unbekannte stoppten am 13. Januar 2018 das Auto des Journalisten Carlos Domínguez Rodríguez im Zentrum von Nuevo Laredo, Tamaulipas und erschossen ihn am helllichten Tag. Die Familienmitglieder, die sich im Auto befanden, mussten dem Mord tatenlos zusehen. Der erste Mord an einem unabhängigen Journalisten Carlos D...
Journalist verschleppt und ermordet (Oaxaca, 6. Oktober 2017, educa/poonal).- Am Freitagmorgen, 6. Oktober, wurde eine gefesselte Leiche an der Straße zum Flughafen von San Luis Potosí (nördliches Zentralmexiko) aufgefunden. Behörden bestätigten, dass es sich dabei um den Fotojournalisten Edgar Daniel Esqueda Castro handelt. Erst am Tag zuvor war Esqueda Castro von Polizisten aus seinem Haus verschleppt worden. Die Menschenrechtsorganisation Artikel 19 und das Komitee zum Schutz von Journalist*innen CPJ hatten ...
20 Jahre Comunidad de Paz Am 23. März 1997, zur Zeit des Höhepunktes des Bürgerkriegs in Kolumbien erklärt sich die kleine Gemeinde San José de Apartadó in der Provinz Urabá zur „Comunidad de Paz“, zur Friedensgemeinde. Die Bauern und Bäuerinnen wollen keine Armee, keine Guerilla und schon gar keine Paramilitärs mehr auf ihrem Gebiet. Dafür zahlen sie einen hohen Preis. In den vergangenen 20 Jahren sind dort rund 300 Menschen ermordet worden; die meisten dieser Taten haben Paramilitärs zu verantworten...
Veracruz: Journalist Mussio Cárdenas erstattet Anzeige nach Morddrohungen (Mexiko-Stadt, 05. September 2017, desinformémonos).- Nachdem der Journalist Mussio Cárdenas Arellano Morddrohungen erhielt, deren mutmaßlicher Absender das Drogenkartell der Zetas ist, erstattete er Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Veracruz in Coatzacoalcos. Die Anzeige des Journalisten richtet sich gegen die Absender von WhatsApp‑Nachrichten, in denen ihm gedroht wird, man werde ihn aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit bald „in kleine S...
Citizen Lab: Auch Menschenrechtsverteidiger*innen wurden ausspioniert (Mexiko-Stadt, 03. August 2017, desinformemonos).- Ein neuer Bericht des kanadischen Forschungszentrums Citizen Lab der Universität von Toronto hat bestätigt, dass Karla Micheel Salas Ramírez und David Peña Rodriguez, Anwält*in und Menschenrechtsverteidiger*in, zwischen September und Oktober 2015 Kurznachrichten mit Links zur Spionage-Software Pegasus bekommen haben. Karla Micheel Salas schreibt Kolumnen für die Kommunikationsplattform Desinformémomos, die ihren Hauptsitz in ...

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