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Wenn aus Holzstücken Knochenreste werden – Freiwillige Suchbrigade findet geheime Gräber in Veracruz Von Gert Goertz Die Gruppe bei der Präsentation am 22. April 2016 im Centro Prodh / Bildquelle: Videodokumentation (Mexiko-Stadt, 7. Mai 2016, npl).- Zwei Wochen reichten aus, um zu finden, was die Regierung nicht finden will. Am 9. April kamen Mitglieder der „Nationalen Suchbrigade Verschwundener Personen“ (Brigada Nacional de Búsqueda de personas desaparecidas) in den Bundesstaat Veracruz. Am 22. April präsentierten sie in den Räumlichkeiten des Menschenrechtszentrum...
Ayotzinapa: Vier Verdächtige vorläufig freigelassen Angehörige haben die richterliche Entscheidung kritisiert und neue Proteste angekündigt. Foto: Telesur (Caracas, 12. Juni 2018, telesur).- Ein Bundesrichter im mexikanischen Matamoros, Bundesstaat Tamaulipas, hat am 12. Juni drei Verdächtige im Fall der 43 verschwundenen Lehrmtsstudenten aus Ayotzinapa vorläufig aus der Untersuchungshaft entlassen. Die mutmaßlichen Bandenmitglieder sind unter anderem wegen Entführung und organisierter Kriminalität angeklagt. Ein vierter V...
Bundesgericht schlägt Wahrheitskommission für den Fall Ayotzinapa vor Die Angehörigen der verschwundenen Studenten von Ayotzinapa, bei einer Gedenkkundgebung 43 Monate nach dem Verbrechen. Foto: Archiv (Mexiko-Stadt, 5. Juni 2018, npl).- Nach mehr als dreieinhalb Jahren nun auch eine schallende Ohrfeige von der eigenen Justiz. Immer wieder haben zahlreiche internationale Institutionen sowie nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen die Ermittlungsergebnisse und angebliche „historische Wahrheit“ der mexikanischen Bundesgenera...
onda-info 435 Hallo und willkommen zum onda-info 435! Diesmal sind wir sozusagen „duothematisch“. Nach unseren üblichen Nachrichten aus Mexiko – Stichwort: Nestora Salgado und Ayotzinapa – geht‘s gleich ab nach Brasilien. Monsanto ist tot, aber Bayer lebt immer noch und in Brasilien werden täglich acht Menschen durch den Einsatz von Pestiziden vergiftet. Zeit zum Umdenken? Auf keinen Fall, denkt sich die Agrarindustrie und rührt kräftig die Werbetrommel. Und in Kuba haben wir den Sän...
Feminizid in Ciudad Juárez: Mutter lehnt „gütliche Einigung“ ab Norma Andrade bei der Anhörung durch die CIDH. Foto: CIDH/Cimacnoticias (Mexico-Stadt, 8. Mai 2018, cimacnoticias).- Die Menschenrechtlerin Norma Esther Andrade hat die von der mexikanischen Regierung vorgeschlagene „gütliche Einigung“ im Prozess um die Ermordung ihrer Tochter zurückgewiesen. Lilia Alejandra García Andrade wurde im Februar 2001 in Ciudad Juárez, im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua, ermordet. Der Fall wurde der Interamerikanischen Kommission für Men...

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