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Gewalt gegen Escort-Arbeiterinnen (Mexiko-Stadt, 5.Januar 2018, desinformémonos).- Ende Dezember wurde die Argentinierin Karen Ailen ermordet in einem Hotel in Mexiko-Stadt aufgefunden. Vergangenen November fand man die Leiche von Génesis Ullyannis Gibson aus Venezuela. „Wir fordern Gerechtigkeit für die Compañeras, es gibt viele Hinweise, die untersucht werden müssen. Die Verbrechen dürfen nicht ad acta gelegt werden und die Schuld darf nicht den Frauen gegeben werden“, sagte Elvira Madrid Romero, Vorsitzend...
Hinhörer: Wahrheit, Gerechtigkeit, Erinnerung Menschenrechte auf den Punkt gebracht. Heute: Wahrheit, Gerechtigkeit und Erinnerung Folter, sexualisierte Gewalt, Mord, Verschwindenlassen von Personen: durch Militärs, bezahlte Auftragskiller, Kartelle oder Banden – das schreit nach Aufklärung, damit die Luft zum Atmen reicht! ¡Nunca más - nie wieder!  
Afro-Brasilianische Geschichten aus dem Amazonasgebiet Der Amazonas hat viele Gesichter. Belem, Macapá, Santarem, Manaus – die großen Städte des brasilianischen Amazonasgebiets sind stolz auf ihr multikulturelles Erbe. Wenig präsent ist jedoch die Geschichte der schwarzen Bevölkerung. Dabei gab es bereits seit dem 17. Jahrhundert im brasilianischen Regenwald viele schwarze Communities. Doch ihre Geschichte ist bis heute kaum erforscht. Vielleicht auch deshalb, weil die schwarzen Erfahrungen im Amazonas quer zu vielen Klischees li...
Die 32.000 Verschwundenen haben Namen Die 32.000 Verschwundenen haben Namen (Mexiko-Stadt, 14. November 2017, desinformémonos/UNAM global).- In Mexiko sind in den vergangenen zehn Jahren immer mehr Menschen verschwunden; "eine nicht dagewesene Steigerung, die es in anderen Ländern Lateinamerikas nicht gibt", so Santiago Aguirre Espinosa. Der stellvertretende Direktor des Menschenrechtszentrums Miguel Agustín Pro Juárez hat jetzt eine neue Datenbank vorgestellt, die den 32.000 Verschwundenen in Mexiko einen...
Brasilia beglückt Soja-Barone Von Andreas Behn, Rio de Janeiro (Rio de Janeiro, 20. Oktober 2017, taz).- Der steinreiche Soja-Baron Blairo Maggi strahlt: Endlich habe die Willkür bei den Betriebskontrollen ein Ende. „Niemand sollte Sklavenarbeit gutheißen. Aber Strafe zahlen aufgrund ideologischer Fragen oder weil der Inspekteur schlecht gelaunt ist, das ist ungerecht“, sagte Maggi, der seit dem Machtwechsel in Brasilien im vergangenen Jahr auch Agrarminister ist. Und beglückwünschte Präsident Mich...

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