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Hidroituango in Bildern – Die Menschen
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(Bogotá, 20. Mai 2018, Colombia Informa).- In Kolumbien rührt die Gewalt nicht nur vom bewaffneten Konflikt her. Im Namen der Entwicklung stellt das Staudammprojekt Hidroituango eine weitere Form der Gewalt gegen die Gemeinden, die seit Urzeiten vom und mit dem Cauca-Fluss leben, dar. Maultiertreiber, Viehalter, Fischer, Landwirte, Goldsucher und Bauern haben vorausgesehen was in der Nacht des 9. Mais geschehen ist: Warum fließt das Wasser des Cauca-Fluss' gleichzeitig nach u...
Staudamm Hidroituango: Wann wird der ’schlafende Löwe geweckt‘?
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(Bogotá, 16. Juni 2018, Colombia Informa).- Bäuerinnen, Fischerinnen und Goldwäscherinnen aus dem Cauca-Tal und Mitglieder der Bewegung Lebendige Flüsse Antioquia (Ríos Vivos Antioquia) sind nach Bogotá gekommen, um sich dort -nach der Katastrophe am Hidroituango-Staudamm im April dieses Jahres- Gehör zu verschaffen. Auf einer Pressekonferenz am 14. Juni haben die Sprecher*innen von Ríos Vivos das Unternehmen für öffentliche Dienstleistungen von Medellín EPM (Empresas Pública...
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(Oaxaca, 12. März 2019, La Minuta).- Anlässlich des internationalen Aktionstages gegen Staudämme und zur Verteidigung des Río Verde hat am 14. und 15. März 2019 an den Ufern des Flusses eine Gedenkfeier stattgefunden. Die ansässigen indigenen Völker und kleinbäuerlichen Gemeinden feierten mit ihrer spirituellen Praxis die Flüsse, das Wasser und das Leben. Weiteres Staudammprojekt geplant Der Fluss Río Verde umfasst ein Fünftel der gesamten Fläche Oaxacas und ist für...
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(Quetzaltenango, 23. Februar 2019, Prensa Comunitaria).- Seit über 20 Jahren arbeiten verschiedene Bergbauprojekte in den Gemeinden des Palajuj no`j-Tals in Quetzaltenango. Sie haben in diesen Jahren die Natur ausgebeutet und ohne die Bewohner*innen vorher zu befragen. Seit einigen Jahren kriminalisieren sie die Gemeindevorsteher*innen, welche ihrerseits nun die Umweltverschmutzung und die schlechten Vorgehensweisen dieser Unternehmen bei Gericht anzeigen. Das Palajuj no`j-T...
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(São Paulo, 25. Januar 2019, brasil de fato/poonal).- Im südbrasilianischen Bundesstaat Minas Gerais brach am 25. Januar der Staudamm eines Rückhaltebeckens in Brumadinho, im Ballungsgebiet von Belo Horizonte. Der Damm gehörte zur Eisenerzmine „Córrego do Feijão“ des Bergbaukonzerns Vale. Mittlerweile geht man von 134 Toten und 199 Verschwundenen aus. 192 Menschen konnten gerettet werden; 108 waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Die Regierung des Bundesstaates hält die ...