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„Wenn nur die Kohle zählt“ – Der Tagebau El Cerrejón im Norden Kolumbiens
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(Berlin, 12. Februar 2019, npl).- Die deutsche Kohlekommission beschloss am 24. Januar 2018 mit dem sogenannten Kohlekompromiss den Ausstieg aus der Kohleproduktion bis zum Jahr 2038, also in knapp zwanzig Jahren. In Kolumbien ist das Ende bisher noch weniger in Sicht: Mit 69.000 Hektar, einer Fläche so groß wir fast hundert Fussballfelder, ist El Cerrejón im Norden Kolumbiens der größte Steinkohletagebau Lateinamerikas und einer der größten weltweit. Die Lebensgrundlage für ...
Bisher 134 Tote bei Dammbruch in Minas Gerais
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(São Paulo, 25. Januar 2019, brasil de fato/poonal).- Im südbrasilianischen Bundesstaat Minas Gerais brach am 25. Januar der Staudamm eines Rückhaltebeckens in Brumadinho, im Ballungsgebiet von Belo Horizonte. Der Damm gehörte zur Eisenerzmine „Córrego do Feijão“ des Bergbaukonzerns Vale. Mittlerweile geht man von 134 Toten und 199 Verschwundenen aus. 192 Menschen konnten gerettet werden; 108 waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Die Regierung des Bundesstaates hält die ...
Radios Comunitarias und der Kampf gegen den Bergbau
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Im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca wurden über 300 Bergbau-Konzessionen vergeben. Doch in vielen der betroffenen indigenen Gemeinden formiert sich Widerstand gegen den Abbau von Gold, Silber und anderen Erzen. Eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Minen spielen die "Radios Comunitarias" der Gemeinden.
„Wasser ist mehr wert als Gold“ – Bergbau-Proteste in Patagonien
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(Berlin, 21. November 2018, fdcl).- Im argentinischen Patagonien schwelt seit vielen Jahren ein Konflikt zwischen staatlicher Energiepolitik, Profitinteressen von Unternehmen und der lokalen Bevölkerung. Jahrelang haben sich Bürgerinitiativen erfolgreich gegen Bergbau-Projekte in der Provinz Chubut gewehrt. Doch der russische Staatskonzern Uranium One soll dort künftig im Auftrag der argentinischen Regierung hochradioaktives Uran gewinnen. Am Rande des G20-Gipfels will Präsid...
Befragung von Indígenas soll Gesetz werden
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(Mexiko-Stadt, 6. März 2019, npl).- Inmitten der Diskussion über die Art und Weise, wie die neue mexikanische Regierung „Volksbefragungen“ zu Großprojekten durchführt, hat die Innenministerin Olga Sánchez Cordero die Ausarbeitung eines Gesetzes über die vorherige, freie und informierte sowie nach Treu und Glauben durchgeführte und kulturell angemessene Befragung der indigenen Völker angekündigt. Das Gesetz solle auf der Würde dieser Völker basieren und sie als Rechtssubjekte ...