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Opfer von Zwangssterilisationen kämpfen weiter um Gerechtigkeit von Cristina Fontenele (Fortaleza, 11. Februar 2015, adital).- Seit mehr als einem Jahr – genauer gesagt seit Januar 2014 – sind die Ermittlungen zu den Zwangssterilisationen in Peru teilweise eingestellt worden. Damit wurden Ex-Präsident Alberto Fujimori und seine Gesundheitsminister aus der strafrechtlichen Verantwortung entlassen. Opfer und Menschenrechtsorganisationen verlangen auch weiterhin die Weiterführung des Prozesses. Nach Ansicht des den Prozess betreuenden Anwal...
Ex-Präsident Fujimori zu weiteren 8 Jahren Haft verurteilt (Buenos Aires, 12. Januar 2015, púlsar-poonal).- Perus Ex-Präsident Alberto Fujimori ist Anfang Januar im so genannten Fall „Diarios chicha“ für schuldig befunden und zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Darüber hinaus muss er eine Schadenersatzzahlung in Höhe von 3 Millionen Soles (ca. 838.000 Euro) an den Staat leisten. Zudem verfügten die Richter in ihrer Entscheidung vom 8. Januar 2015, dass Fujimori bis April 2021 keine öffentlichen Ämter ausüben darf. Fujimoris Anwält...
Staatsanwaltschaft fordert Anhörung von Odebrecht im Fall Keiko Fujimori Die Tochter des Ex-Diktators Alberto Fujimori wäre fast peruanische Präsidentin geworden. Jetzt wird auch gegen sie ermittelt. Foto: Telesur/EFE (Caracas, 18. September 2017, telesur).- Der peruanische Staatsanwalt José Domingo Pérez hat am Montag, 18. September 2017, die Anhörung des Bauunternehmers Marcelo Odebrecht beantragt. Diese soll Aufschluss geben über dessen Bemerkungen zu der Ex-Präsidentschaftskandidatin Keiko Fujimori und die Hinweise, die Odebrecht während s...
Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet Proteste gegen die Straflosigkeit in Uruguay. Foto: Antje Vieth (Berlin, 14. September 2017, npl).- Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten Mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt würden und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten sich täuschen. Bis heute ist das Amnestiegesetz in Kra...
20 Jahre Comunidad de Paz Der Film "Chocolate de Paz" wird in Europa nur selten aufgeführt, wie hier beim Screening von Filmouflage in Berlin. Foto: Filmouflage Am 23. März 1997, zur Zeit des Höhepunktes des Bürgerkriegs in Kolumbien erklärt sich die kleine Gemeinde San José de Apartadó in der Provinz Urabá zur „Comunidad de Paz“, zur Friedensgemeinde. Die Bauern und Bäuerinnen wollen keine Armee, keine Guerilla und schon gar keine Paramilitärs mehr auf ihrem Gebiet. Dafür zahlen sie einen hohen P...

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