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Historischer Moment ‒ Friedensabkommen für Kolumbien Von Ani Dießelmann (26. August 2016, amerika21).- Die Delegierten der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos und der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens Farc (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) haben in der kubanischen Hauptstadt Havanna ein 297 Seiten umfassendes endgültiges Friedensabkommen unterzeichnet. Anwesend waren die Garanten aus Kuba und Norwegen sowie der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla. Damit sind formal die fast vier Ja...
Der Pfad der Frauen Von Wolf-Dieter Vogel (Berlin, 20. Juni 2016, npl).- Wie kaum in einem anderen Friedensprozess spielen Geschlechterfragen im Ringen um ein Ende des kolumbianischen Bürgerkrieges eine zentrale Rolle. Auch in Havanna verhandeln vor allem Männer, doch ein Unterausschuss „Gender“ beleuchtet die weibliche Sicht auf die umstrittenen Themen: auf die Frage der Beteiligung der FARC im politischen Leben, der Landwirtschaft, dem Drogengeschäft und dem Umgang mit den Menschenrecht...
onda-info 403 Hallo und willkommen zum onda-info 403! Nach Nachrichten aus Mexiko und Guatemala steht in den Beiträgen vor allem Zentralamerika auf dem Zettel. Zunächst geht’s nach Nicaragua. Die Wirtschaftsentwicklung unter dem neuen Dauerpräsidenten Ortega ist positiv, die Kriminalität gering. Dafür spielen Pressefreiheit und die Achtung der Menschenrechte im System Ortega eine untergeordnete Rolle. Für den zweiten Beitrag haben wir die afro-indigenen Garífuna in Honduras besucht. Sie so...
Trotz Friedensprozess: Vertreibungen in Kolumbien gehen weiter (Caracas, 10. März 2017, telesur).- Obwohl der Friedensprozess in Kolumbien weiter voranschreitet, gehen die Vertreibungen weiter. Das teilte das UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR am 10. März mit. Tausende Menschen mussten aufgrund des internen Konflikts fliehen; die häufigsten Opfer sind afrokolumbianische und indigene Gemeinschaften. „Nach dem Friedensabkommen mit der FARC-EP hat sich die Guerilla aus den Zonen zurückgezogen, die sie vorher kontrollierten. Nachdem die Arm...
Chocó: Paramilitärs dringen in Dorf ein (Caracas, 5. März 2017, telesur/poonal).- 200 Paramilitärs der Autodefensas Gaitanistas de Colombia sollen am Morgen des 3. März in die afrokolumbianische Gemeinde Peña Azul eingedrungen sein. Das berichtet die Menschenrechtskommission des “Congreso de los Pueblos”, ein Zusammenschluss von Basisbewegungen in Kolumbien. Peña Azul liegt in Alto Baudí im nordwestlichen Department Chocó. Nach Angaben des Congreso de los Pueblos hätten die Paramilitärs um sich geschossen und sich ...

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