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Immer mehr Frauen auf der Flucht
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Die weltweite Migration hat in den letzten Jahrzehnten in absoluten Zahlen deutlich zugenommen. Mittlerweile lebt eine Viertelmilliarde Menschen außerhalb ihres Geburtslandes. Der Anteil an Frauen steigt beständig, seit kurz nach der Jahrtausendwende migrieren mehr Frauen als Männer. Ihre Migrationsbedingungen sind dabei noch um einiges schwieriger. Frauen laufen mehr als Männer Gefahr, auf ihrer Reise oder im Zielland zu Opfern von Menschenrechtsverletzungen zu werden, sind ...
Massenabschiebungen zum Jahresbeginn
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(Mexiko, 04. Januar 2016, desinformémonos).- Die USA haben von Januar bis September 2015 über 235.000 Menschen nach Mexiko und Zentralamerika abgeschoben. Und auch im neuen Jahr setzen die Behörden ihre Abschiebewelle fort: Bereits am Morgen des 2. Januar wurden in mehreren US-Bundesstaaten zeitgleich Häuser durchsucht und über 120 Männer, Frauen und Kinder verhaftet und in ein Abschiebezentrum nach Texas abtransportiert. Die Polizei- und Zollbehörde ICE, die dem US-Heimatsch...
Fünf Karawanen aus Zentralamerika ziehen weiter Richtung Norden
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(Berlin, 12. November 2018, poonal).- Am 12. Oktober startete die erste Karawane aus Honduras Richtung Norden in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Mittlerweile sind es fünf Karawanen, die sich aus Zentralamerika auf den Weg gemacht haben. Vor allem aus Ländern in denen überdurchschnittlich viele Einwohner*innen in Armut leben und von Gewalt betroffen sind: Honduras und El Salvador. Aber auch Migrant*innen aus anderen Ländern haben sich angeschlossen, da die gemeinsame Migr...
onda-info 446
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Hallo und willkommen zum onda-info 446! Nach einer Nachricht zum (vielleicht) verhinderten Großflughafen in Mexiko servieren wir euch eine ausgefeilte Analyse über die Ursachen für die Flucht aus Zentralamerika – und was US-amerikanische Gelder damit zu tun haben. Anschließend wollen wir gemeinsam mit euch den Wahl-Schock in Brasilien verarbeiten. Wie konnte das eigentlich passieren und wie soll es jetzt weitergehen mit dem Faschismus des 21. Jahrhunderts? Darüber habe...
Recht auf Zustimmung oder Vetorecht? – Der Streit um ein Konsultationsgesetz in Honduras
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(Berlin, 25. Oktober 2018, npl).- In Honduras werden indigene Gemeinschaften meistens nicht gebührend in Entscheidungsprozesse über Projekte auf ihren Territorien eingebunden. Der honduranische Staat will diese Prozesse mit einem neuen Konsultationsgesetz regeln. Allerdings fühlen sich indigene Gemeinschaften von den bislang kursierenden Gesetzentwürfen eher bedroht als gestärkt. Kraftwerk ohne Zustimmung Seit Juli wird an der Karibikküste zwischen den Garífuna-Gemeinden Sa...