Paraguay

Frauen aus den Händen von Menschenhändler*innen gerettet


Infoflyer zu Menschenhandel /reiven, flickr(Fortaleza, 28. November 2011, adital).- Eine Einheit aus Steuerbehörde und Polizei hat am Montag den 28. November ein Wohnhaus in Asunción (Stadtteil Republicano) durchsucht. Dabei wurden sechs junge Frauen gerettet, die nach Mexiko geschickt werden sollten.

Die Durchsuchung wurde von den Steuerfahnder*innen Javier Ibarra und Teresa Martínez geleitet, nachdem diese eine Anzeige erhalten hatten. Demzufolge gebe es in dem Gebiet einen Prostitutionsring.

Vorläufigen Berichten zufolge waren zwei der sechs geretteten Frauen minderjährig. Die Beamten machten drei Festnahmen; einer der Verhafteten ist Argentinier mit Namen Adrián Fernando Providenza.

Quelle: http://www.abc.com.py/

CC BY-SA 4.0 Frauen aus den Händen von Menschenhändler*innen gerettet von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Fährtensuche: Funde geheimer Gräber gehen weiter Von Gerold Schmidt(Mexiko-Stadt, 22. September 2016, npl).- Im nördlichen Bundesstaat Sinaloa stieß die Gruppe „Las Rastreadoras” (Die Fährtensucherinnen) nach anonymen Hinweisen Mitte September auf sechs Leichen in einem geheimen Grab im Landkreis Ahome. Die Opfer wurden offenbar erschossen. Die Rastreadoras haben zwei Jahre nach ihrer Gründung inzwischen laut Zeitungsberichten fast 300 Mitglieder, darunter auch einige Männer. Fast alle suchen nach direkten Familiena...
Urteil in der „Megacausa“ von Córdoba: „Dieser Prozess geht uns alle an!“ Von Ute Löhning(Berlin, 17. September 2016, npl).- Lebenslängliche Haftstrafen für 28 Militärs und Polizisten sind das Ergebnis eines der größten Menschenrechtsprozesse Argentiniens. In der sogenannten „Megacausa“ hatte die argentinische Justiz über Verbrechen in der zentralargentinischen Provinz Córdoba verhandelt. In Zeiten der rechts-konservativen Regierung Mauricio Macris fordern Menschenrechtsorganisationen, Basismedien und Bildungseinrichtungen die Aufklärung d...
Unternehmen zerstören die Lebensgrundlage von Frauen Von Angélica Jocelyn Soto Espinosa und Anayeli García MartínezMexiko-Stadt, 5. September 2016, cimacnoticias).- Gewaltsame Inbesitznahme von Grund und Boden, Aggressionen, Drohungen, unrechtmäßiger Kauf von Gemeindebesitz, Arbeitsplätze mit Hungerlöhnen, Einsatz von Chemikalien, die Wasser und Böden verseuchen, Gesundheitsschäden hervorrufen und das Land unbrauchbar für die Aussaat machen, Aussterben von Heilkräutern und von einheimischen Tierarten ….Das sind eini...
»Durch die Proteste sind wir sichtbar geworden!« Menschen mit Behinderung in Bolivien Von März bis Juli protestierten Menschen mit Behinderung aus ganz Bolivien am Regierungssitz La Paz für bessere Lebensbedingungen. Sie forderten eine staatliche Unterstützung und machten auf ihre Situation aufmerksam. Eine körperliche Beeinträchtigung oder Lernschwierigkeiten zu haben, bedeutet in Bolivien Stigmatisierung und Ausgrenzung. Viele Menschen mit Behinderung werden von ihren Familien ›versteckt‹, und es gibt wenig barrierefreie Infrastruktur in dem südamerikanische...
El juicio es de todos! – Dieser Prozess geht uns alle an In argentinischen Medien wurde er schon als „Nürnberg von Córdoba“ bezeichnet. Mit der sogenannten „Megacausa“ geht einer der größten Menschenrechtsprozesse in der Geschichte des Landes zu Ende. Am 25. August wurde nach 350 Verhandlungstagen das Urteil gesprochen. Verhandelt wurden Verbrechen in den Jahren 1975 bis 1979, also während der argentinischen Diktatur und auch schon davor, in der zentralargentinischen Provinz Córdoba. Allein in "La Perla",  dem größten Folterlager ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *