Mexiko

Fotografin der mexikanischen Revolution: Fotoband mit Aufnahmen von Sara Castrejón erschienen


Plakat zur Buchpräsentation (Mexiko-Stadt, 20. Mai 2011, cimac).- Das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte INAH (Instituto Nacional de Antropología e Historia) stellte Anfang Mai das Buch “Sara Castrejón. Fotógrafa de la Revolución” (Sara Castrejón. Fotografin der Revolution) vor. Der Band enthält 150 Fotografien von Sara Castrejón (1888-1962), die sie zwischen 1908 und 1959 machte.

Castrejón begleitete mit ihrer Kamera die mexikanische Revolution in ihrem Geburtsort Teloloapan im Bundesstaat Guerrero. Sie hat viele wichtige historische Momente in Guerrero festgehalten, so etwa den von Kommandant Jesús H. Salgado angeführten Aufstand gegen Präsident Francisco I. Madero vom November 1911.

Das Buch, in dem neben Bildern und Dokumenten der Fotografin auch Zeitzeugen aus Familie und Freundeskreis zu Wort kommen, ist das Ergebnis achtjähriger Forschungsarbeit des Ethno-Historikers Samuel Villela. Neben dokumentarischen Fotos sind auch Porträts und Landschaftsaufnahmen der Fotografin zu sehen.

CC BY-SA 4.0 Fotografin der mexikanischen Revolution: Fotoband mit Aufnahmen von Sara Castrejón erschienen von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Interview mit Dr. Aleida Guevara – Das lebendige Erbe eines absoluten Kämpfers Von Sergio Ferrari Dr. Aleida Guevara / Foto: Italo Cherubini, alai (Quito, 02. Oktober 2017, alai).- Ein halbes Jahrhundert nach seiner Ermordung im bolivianischen La Higuera zählt Ernesto Che Guevara auch heute noch zu den weltweit am meisten wahrgenommenen politischen Persönlichkeiten. Kaum eine soziale Bewegung, die nicht das Konterfei des argentinisch-kubanischen Guerilla-Kämpfers abbildet, der im Alter von nur 38 Jahren im bolivianischen Urwald erschossen wurde. ...
Drei Jahre ohne die 43 aus Ayotzinapa Von Orlando Oramas Leon Drei Jahre ist die Todesnacht von Iguala schon her. Und die Studenten bleiben immer noch verschwunden. Foto: Prensa Latina (Mexiko-Stadt, 26. September 2017, prensa latina).- Inzwischen sind schon drei Jahre vergangen, seitdem die 43 Studierenden aus der Escuela Normal Rural von Ayotzinapa spurlos verschwunden sind. Genauso wie der Verbleib der Studierenden ist auch der Umgang der Justiz mit diesem Verbrechen weiterhin ungewiss. Wieder einmal...
Bergbaufreie Zone in Guerreros Hochland Von Gerold Schmidt Herlinda Solano will keinen Bergbau auf dem Territorium der Gemeinde / Foto: MR-Zentrum Tlachinollan (desinformemonos) (Mexiko-Stadt, 26.Juli 2017, npl).- Die me'phaa-Gemeinde San Miguel del Progreso (von den me'phaa selbst Júba Wajíin genannt) im Bundesstaat Guerrero erreichte in ihrem Kampf gegen Bergbaukonzerne einen Urteilsspruch, der von Expert*innen als „historisch“ eingestuft wird. Die zuständige Richterin am Distriktgericht in Chilpancingo, d...
Immer mehr Morde Die Zahl der Morde in Mexiko steigt weiter an. Die Straflosigkeit liegt bei 98 Prozent. Foto: Desinformémonos (Mexiko-Stadt, 21. Juni 2017, poonal).- Seit Beginn der systematischen Erfassung der landesweiten Mordzahlen im Januar 1997 war kein Monat so gewalttätig in Mexiko wie der vergangene Mai. Die offiziellen Statistiken verzeichnen die Rekordzahl von 2.186 „vorsätzlichen Morden“. Nach anderen Erfassungen, die die Toten bei „gewalttätigen Ereignissen“ registrieren, lau...
Guerrero: Kriminelle überfallen Journalisten Von Wolf-Dieter Vogel, Oaxaca Das Schweigen ist das schlimmste Verbrechen. Foto: Educaoaxaca.org (Oaxaca-Berlin, 15. Mai 2017, npl). Die Angriffe auf Medienschaffende in Mexiko nehmen kein Ende. Vergangenen Samstag wurde eine Gruppe von Journalisten im südlichen Bundesstaat Guerrero von bewaffneten Männern und Jugendlichen auf einer Landstraße gestoppt, mit dem Tod bedroht und ausgeraubt. „Sie sagten, sie werden uns lebend verbrennen“, berichtete Sergio Ocampo, der dor...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.