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Historischer Moment ‒ Friedensabkommen für Kolumbien Von Ani Dießelmann Handschlag nach Unterzeichnung des Abkommens: Die Leiter der Friedensdelegationen der Farc, Iván Marquez (links), und der Regierung, Humberto de la Calle (rechts). Beifall von Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parilla (hinten im Bild) / Foto: Ladyrene Pérez/Cubadebate (26. August 2016, amerika21).- Die Delegierten der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos und der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens Farc (Fuerzas Armadas Revolucionarias de...
Kolumbien: Frieden? Doch was kommt dann? Die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerillaorganisation FARC dauern nun schon drei Jahre. Begleitet von großer medialer Aufmerksamkeit schüren die bisherigen Fortschritte bei den Verhandlungen die Hoffnung, dass bereits im März 2016 ein Friedensvertrag zwischen beiden Seiten unterschrieben werden könnte, der einen formellen Schlussstrich unter diesen mehr als 50 Jahre währenden Konflikt ziehen soll. Doch was kommt dann? Der "Congreso de l...
Interview: Verlauf der Friedensverhandlungen Was ist genau der Frente Amplio por la Paz (dt. Breites Bündnis für den Frieden), der letztes Jahr im November gegründet wurde? -Es ist eine Bewegung, die aus der Marcha Patriótica zusammen mit anderen politischen Akteuren - u.a. die linke Partei PDA (Polo Democrático Alternativo) und die Grüne Partei - besteht und innerhalb derer wir mobilisieren und politische Initiativen entwickeln. Wir meinen, dass der Frieden ganz klar politischer Natur ist, und da machen wir keine Abstr...
Rauchsignale Gleichzeitig bezichtigte Santos Kolumbiens zweitgrößte Guerillaorganisation ELN (Ejército de Liberación Nacional), ihre "kriminellen Aktivitäten" ausgeweitet zu haben, obwohl diese ihr Interesse an Verhandlungen mit der Regierung bekundet habe. "Deshalb werden wir unsere militärischen und polizeilichen Operationen gegen diese ausweiten", so der Präsident. Während sowohl Teile der Opposition als auch Generalstaatsanwalt Alejandro Ordóñez die Ankündigung über eine Einstellung d...
Bergbau in Kolumbien: Gefahren, Illegalität und Armut Gefährliche Arbeitsbedingungen Illegaler Bergbau, der 60 Prozent der Förderung Kolumbiens darstellt (in Bogotá ist der Großteil der Baustellen illegal), hat von 2008 bis 2011 den Tod von mehr als 216 Personen verursacht. Allein 2014 starben mehr als 80 Bergarbeiter, einschließlich der jüngsten Tragödie am 30. Oktober: In der Kohlemine der Stadt Amagá im Departament Antioquia, 240 Kilometer von Bogotá entfernt, wurden zwölf Männer aufgrund von Überschwemmungen nach einer Explo...

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