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Monsanto-Bayer und die digitale Kontrolle der Landwirtschaft Von Silvia Ribeiro(Mexiko-Stadt, 17. September 2016, La Jornada).- Am Mittwoch, 14. September, akzeptierte Monsanto schlussendlich die dritte Kaufofferte von Bayer. Damit wird Bayer das größte globale Unternehmen für Agrargifte und Saatgut, nachdem es bereits einer der weltweit bedeutendsten Pharmakonzerne ist. Trotz der Dimension und der weitreichenden Implikationen handelt es sich jedoch nur um eine von mehreren jüngst konkretisierten Fusionen zwischen multinationa...
Harte Kritik an Transgenen von mexikanischem Experten (Mexiko-Stadt/Berlin, 21. August 2016, la jornada-poonal).- Der Biologe und frühere Rektor der Autonomen Nationaluniversität Mexikos (UNAM), José Sarukhán, sprach sich im Rahmen eines Vortrages mit für seine Verhältnisse ungewöhnlich deutlichen Worten gegen den Anbau genveränderter Pflanzen in Mexiko. Den Aussagen kommt besondere Bedeutung zu, da Sarukhán auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Präsidentenamtes ist.Mexiko sei nicht auf die Transgene vorbereitet,...
Gensoja – Gemeinden und Organisationen setzen auf CIDH Von Gerold Schmidt, Ceccam(Mexiko-Stadt, 18. August 2016, npl).- In ihrem Versuch, den Anbau von Gensoja auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán (Bundesstaaten Yuacatán, Campeche und Quintana Roo) zu stoppen, haben sich Gemeinden und Imkervereinigungen der Mayas und Umweltorganisationen jetzt auch an die Interamerikanische Menschenrechtsrechtskommission (CIDH) mit Sitz in Washington gewandt. Sie fordern von der CIDH einstweilige Verfügungen gegen die Verletzung des Re...
Keine Vermarktung von illegalem Soja Von Andreas Behn(Rio de Janeiro, 21. Juni 2016, taz).- Ein kleiner Lichtblick inmitten des Rollbacks in der brasilianischen Landwirtschaft: Soja, das auf illegal abgeholzten Gebieten in der Amazonas-Region angebaut wurde, darf weiterhin nicht kommerzialisiert werden. Das Soja-Moratorium, auf das sich Umweltorganisationen, Agrarverbände und die Bundesregierung 2006 einigten, ist im Mai auf unbestimmte Zeit verlängert worden.Nach Angaben von Greenpeace hat das Morat...
Capulálpam de Méndez – Ökotourismus und nachhaltige lokale Wirtschaft statt Bergbau Von Knut Hildebrandt(Capulálpam de Méndez-Berlin, 03. Juni 2016, npl).- Seit Inkrafttreten des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA im Januar 1994 geraten Mexikos indigene Kommunen immer mehr unter Druck. Transnationale Bergbaukonzerne wollen auf ihren Territorien Rohstoffe fördern. Begünstigt werden sie dabei durch die neoliberale Politik der mexikanischen Regierung. Großzügig vergibt diese Konzessionen zum Abbau von Gold, Silber und anderen Mineralien. Steu...

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