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onda-info 432 Hallo und Willkommen zum onda-info 432! Wir starten mit einer kurzen Nachricht zu den Wahlen in Paraguay vom 23. April 2018. Dann geht es nach Kuba. Auch dort hat es "Wahlen" gegeben - die Nationalversammlung hat Miguel Díaz-Canel zum neuen Präsidenten Kubas ernannt. Damit ist zumindest formell kein Castro mehr an der Staatsspitze. Wir haben uns in Havanna mal umgehört, wie die Leute die Veränderungen der letzten Jahre bewerten und ob sie Erwartungen an die neue Staatsf...
Fotograf des Massakers an Student*innen von 1971 gestorben (Mexiko-Stadt, 17. April 2018, desinformémonos/poonal).-Armando Lenin, Fotograf und Journalist aus dem mexikanischen Bundesstaat Guerrero, ist am 14. April im Alter von 80 Jahren gestorben. Er lebte in Cuernavaca und war an Prostatakrebs erkrankt. Armando Lenin war berühmt geworden durch die Fotos, die er 1971 von dem als "Halconazo" (etwa: "Jagd der Falken", Anm. d. Ü.) bekannt gewordenen Massaker an Student*innen gemacht hatte. Das Massaker, das auch als "Massaker vo...
„Gensoja zerstört unsere Lebensgrundlagen“ Von Gerold Schmidt (Mexiko-Stadt, 5. April 2018, npl).- Im September 2017 sagte die mexikanische Regierung ihr Erscheinen vor dem UNO-Menschenrechtsausschuss für Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte (WSK-Rechte) in Genf kurzfristig mit Hinweis auf das schwere Erdbeben vom 19. September ab.  Gleichzeitig dürfte dies ein willkommener Vorwand gewesen sein, sich nicht den zahlreichen Parallelberichten von etwa 20 mexikanischen Initiativen, Gruppen und Organisatio...
Bischof trifft Drogenboss in Guerrero Von Gerd Goertz (Mexiko-Stadt, 2. April 2018, npl).- Er hat es wieder getan. Der katholische Bischof Salvador Rangel Mendoza traf sich am Karfreitag (30.3.) mit einem „hohen Drogenboss“ und sprach Ostern offen darüber. Rangel Mendoza steht dem Bistum Chilpancingo-Chilapa im Bundesstaat Guerrero vor. Es ist eine der gewalttätigsten Diözesen in ganz Mexiko. Verschiedene Drogenkartelle kämpfen dort um die Vormachtstellung und Transportrouten. Viele arme Gemeinden leben vo...
Mexiko: Historische Lügen im Fall Ayotzinapa Von Wolf-Dieter Vogel (Mexiko-Stadt, 20. März, npl).- Mexikos Regierung steht wegen des Falls der verschwundenen 43 Studenten erneut unter internationalem Druck. Ein jüngst veröffentlichter Bericht der UN-Menschenrechtskommission kommt zu dem Schluss, dass mindestens 34 der in der Tatnacht festgenommenen Verdächtigen gefoltert wurden. Die UNO stellt damit die von den mexikanischen Strafverfolgern vertretene Version vom Verlauf der Tatnacht grundsätzlich in Frage. Die R...

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