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(Guatemala-Stadt, 17. September 2016, cerigua).- Die guatemaltekische Regierung unter Regierungschef Jimmy Morales steckt in ihrer schwersten Krise in den acht Monaten seiner bisherigen Amtszeit, seit bekannt wurde, dass Morales’ Bruder und sein ältester Sohn mutmaßlich in einen Korruptionsfall verstrickt sind. Allerdings ist das nur einer der Konfliktpunkte, um die sich die Regierung kümmern muss. Morales, der bis zu seinem Erreichen des höchsten Regierungsamtes als TV-Ko...
Landesweite Bauernproteste in Guatemala
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Von Barbara Klitzke Rozas (16. Mai 2016, amerika21.de).- Mehrere tausend Kleinbauern und Kleinbäuerinnen haben in Guatemala 29 zentrale Hauptverkehrsachsen im ganzen Land blockiert, um auf Ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Zum nationalen Streik am 11. Mai hatten die Nationale Koordination der Bauernorganisationen, das Komitee für die Bäuerliche Entwicklung (CODECA) und der Verband der Bauernorganisationen aus Vera Paz (UVOC) aufgerufen. Plurinationale verfassungsg...
Historischer Schuldspruch wegen systematischer Vergewaltigung während der Militärdiktatur
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Von Markus Plate (Guatemala-Stadt, 27. Februar 2016, npl).- Am Freitag Nachmittag, 26.2., ist im Obersten Gerichtshof von Guatemala-Stadt der Prozess gegen zwei Militärangehörige wegen sexueller Sklaverei an Indígena-Frauen während der jahrzehntelangen Militärdiktatur zu Ende gegangen – mit einem historischen Schuldspruch. Die beiden Angeklagten, Steelmer Reyes Girón und Heriberto Valdez Asij, wurden zu de facto lebenslangen Haftstrafen verurteilt, unter anderem wegen ...
Befragung von Indígenas soll Gesetz werden
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(Mexiko-Stadt, 6. März 2019, npl).- Inmitten der Diskussion über die Art und Weise, wie die neue mexikanische Regierung „Volksbefragungen“ zu Großprojekten durchführt, hat die Innenministerin Olga Sánchez Cordero die Ausarbeitung eines Gesetzes über die vorherige, freie und informierte sowie nach Treu und Glauben durchgeführte und kulturell angemessene Befragung der indigenen Völker angekündigt. Das Gesetz solle auf der Würde dieser Völker basieren und sie als Rechtssubjekte ...
100 Jahre Frauenwahlrecht: Und heute?
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Vor 100 Jahren, im Jahr 1919, erkämpften sich Frauen das Wahlrecht in Deutschland und seit 2005 ist Angela Merkel Bundeskanzlerin. Fast überall auf der Welt wurde im 20. Jahrhundert das Frauenwahlrecht eingeführt und die Rechte der Frauen gestärkt. Doch im globalen Vergleich verdienen Frauen auch heute noch im Durchschnitt 24% weniger als ihre männlichen Kollegen. Onda hat mit Studentinnen und Aktivistinnen aus Kolumbien, Kuba und Ecuador über das Thema gesprochen und dabei g...