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Venezuela: Der Hunger kehrt zurück Die Zahlen in Venezuela klangen vielversprechend: Das Land habe die Unterernährung auf unter fünf Prozent gesenkt, lobte die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen die Linksregierung in dem südamerikanischen Land. Von großen Erfolgen im Kampf gegen den Hunger war die Rede. Doch drei Jahre später steckt Venezuela in einer schweren Versorgungskrise, es mangelt an Grundnahrungsmitteln wie Bohnen, Reis oder Zucker. Die Bevölkerung bekommt nun ...
onda-info 387 Hallo und willkommen zum onda-info 387. Wir beginnen unsere heutige Sendung mit zwei Nachrichten. In Mexiko wurde erneut ein Reporter erschossen. Pedro Tamayo ist der achte in diesem Jahr ermordete Journalist. Was den Fall pikant macht: Die zu seinem Schutz abgestellten Polizisten ließen den Mord nicht nur geschehen, sie verhinderten auch, dass rechtzeitig medizinische Hilfe am Tatort eintraf. Ecuadors Präsident Rafael Correa sieht das Heil seines Landes in der Förderung d...
Indigene leiden unter Ölpest (Mexiko-Stadt, 14. Februar 2016, desinformémonos).- Wieder hat es in Peru eine Ölpest gegeben. Am 25. Januar liefen rund 2.000 Barrel Erdöl in den Fluss Marañón im peruanischen Amazonasgebiet, von dem tausende Indigene abhängig sind. Das Erdöl wird vom Staatsbetrieb Petroperú gefördert, der sich nach Angaben der Indigenen nicht an die Vorschriften halte. “Etwa 80 indigene Gemeinden und Dörfer der Amazonasregion sind von dem ausgelaufenen Rohöl besonders betroffen”, erklärte d...
Intag: Fortschritt für wen? von Wolf-Dieter Vogel(Berlin, 29. Januar 2016, npl).- Junín, eine kleine Gemeinde in den nordwestlichen Ausläufern der Anden Ecuadors. Dort betreibt Olga Curtíz mit einer Kooperative ein Gästehaus, das Abenteuerurlauber*innen Unterkunft bietet. Ökotourismus zwischen Bananenstauden, Orangenbäumen und Kaffeesträuchern, inmitten eines subtropischen Regenwaldes, der die Bergregion in ein grünes Paradies verzaubert. Viel Geld verdient die 41jährige alleinstehende Frau nich...
Ecuador: Fortschritt für wen? Indigene Gemeinden und Umweltschützer hatten große Hoffnungen, als Rafael Correa 2007 zum Präsidenten Ecuadors gewählt wurde. Schließlich hatte er sich für eine vorsichtigen Umgang mit der Natur und gegen die rückhaltlose Ausbeutung der Rohstoffe stark gemacht. Doch davon will der linke Politiker längst nichts mehr wissen.Er hat grünes Licht für die umstrittene Förderung des Erdöls im Yasuní-Nationalpark gegeben und unterstützt den Abbau von Mineralien in anderen Regionen des...

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