Mexiko

Dokumentarfilm „Rehje“ gewinnt Filmpreis


alt(Mexiko-Stadt, 28. April 2011, cimac).- Der mexikanische Streifen „Rehje“ wurde am 25. April 2011 beim „Festival des Indigenen Films“ im nepalesischen Kathmandu mit dem Preis der Jury ausgezeichnet.

Der Dokumentarfilm, bei dem Anaïs Huerta und Raúl Cuesta Regie führten, erzählt das Leben der Mazahua-Frau Antonia Mondragón. Die Protagonistin beschließt nach vielen Jahren des Lebens in Mexiko-Stadt, in ihr Dorf zurückzukehren, wo sie mit dem Fehlen von Arbeit, Wassermangel und Diskriminierung konfrontiert wird.

Der 2009 in Co-Produktion Mexikanischen Filminstitut IMCINE (Instituto Mexicano de Cinematografía) gedrehte Film hat bereits weltweit zahlreiche Preise gewonnen. So wurde er beispielsweise beim „Festival gegen das Schweigen“ in Kanada ausgezeichnet.

CC BY-SA 4.0 Dokumentarfilm „Rehje“ gewinnt Filmpreis von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Tamaulipas: Anhebung des Mindestalters bei Eheschließung auf 18 Jahre Von Rosa María Rodríguez QuintanillaFoto: CEDAW, UN (http://thewomensresourcecentre.org.uk/) (CC BY-SA 3.0 )(Ciudad Victoria, 31. Mai 2016, cimac).- Im mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas können Minderjährige nicht mehr heiraten, seitdem das örtliche Abgeordnetenhaus Reformen und Zusätze verabschiedet und andere Artikel des Gesetzbuches von Tamaulipas außer Kraft gesetzt hat. Der entsprechende Artikel 220 wurde wie folgt geändert: Die Eheschließung ist nichtig, soba...
Arbeitsmigrantinnen in Mittelamerika genießen keinen rechtlichen Schutz Von Angélica Jocelyn Soto EspinosaMigrantinnen in Tapachula, Chiapas, Mai 2014. Guatemaltekinnen versammeln sich sonntags auf der Plaza Central in Tapachula, um Arbeit zu finden. Foto: Moyses Zuniga, http://enelcamino.periodistasdeapie.org.mx (CC BY 4.0)(Mexiko-Stadt, 29. Februar 2016, cimac).- In Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras oder Nicaragua existieren keinerlei arbeitsrechtliche Regelungen für die Beschäftigung im Ausland, die den Frauen, die temporär zum...
Überlebende machistischer Gewalt erzählen ihre Geschichte Von Lirians Gordillo PiñaScreenshot: Semlac(Havanna, 7. März 2016, SEMlac).- Der Dokumentarfilm Estoy viva. Lo voy a contar. (“Ich lebe noch, und ich erzähle meine Geschichte.”) der auf soziale Bewegungen spezialisierten Produktionsfirma Proyecto Palomas erzählt die Geschichte von 14 kubanischen Frauen, die geschlechtlich motivierte Gewalt erlebt und überlebt haben. Die Überwindung der Angst und der Scham und der Entschluss, das Schweigen zu brechen, waren wichtige S...
Plan B: Kinderschänder bleiben straffrei Von Lydia CachoFoto: Cimac/Efren SL(Mexiko-Stadt, 7. März 2016, cimacnoticias).- Der Vater einer 13-Jährige entschied, dass niemand seine Tochter entjungfern dürfe – niemand außer ihm. Freund*innen und Bekannte hätten niemals vermutet, dass er, der angesehene Architekt, ein Kinderschänder sein könnte. In Puebla vergriff sich ein katholischer Priester regelmäßig an einem der Messdiener. Für den Jungen, der bereits im Kinderheim gewalttätige Übergriffe erlebt hatte, wa...
Aktion in der Metro gegen Gewalt gegen Frauen Von Angélica Jocelyn Soto EspinosaFoto: Cimac/César Martínez López(Mexiko-Stadt, 7. März 2016, cimac).- Die Metro-Abteile waren überfüllt, die Polizei lag schon auf der Lauer und der Nachmittag war dafür gemacht, spazieren zu gehen; trotz alldem entschieden sich mehr als 20 junge Frauen dafür ihre Freizeit zu nutzen, um am Wochenende die Passagiere in der Metro von Mexiko-Stadt über die Gewalt gegen Frauen im Bundesstaat México, kurz Edomex, zu informieren.Frauen...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.