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Lehrkräfte protestieren weiter
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(Havanna, 6. September 2016, prensa latina).- Noch immer protestieren Mexikos Lehrer*innen des Nationalen Dachverbands der Bildungsarbeiter*innen CNTE (Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación) in den südlichen Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca gegen die umstrittene Bildungsreform. In Chiapas wurden am 6. September schon den zweiten Tag in Folge die Eingänge mehrerer Einkaufszentren besetzt. Zugleich findet eine Mitgliederbefragung über ein Ende des Streiks statt,...
Lehrer*in sein und das Land verteidigen – tödliche Unterfangen
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Von Silvia Ribeiro (Mexiko-Stadt, 25. Juni 2016, la jornada).-  Am 5. Juni, dem Tag der Erde [Ribeiro meint den Weltumwelttag], beklagten drei Berichterstatter*innen der UNO in einer Erklärung, dass Land und Umwelt verteidigen in einigen Ländern tödliche Unterfangen sind. Die Menschenrechte ihrer Verteidiger*innen würden ständig verletzt, darunter das elementarste Recht: das Recht auf Leben. Mexiko befindet sich unter den fünf Ländern, die die entsprechende weltweite L...
Bildungsreform trifft Lehrerinnen
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von Lizbeth Ortiz Acevedo (Mexiko-Stadt, 17. September 2013, cimac).- Nach den Lehrerprotesten und den neuen Verordnungen im Ausbildungswesen, rücken nun der öffentlichen Aufmerksamkeit die Forderungen tausender Lehrerinnen in den Mittelpunkt, die ihre Rechte beeinträchtigt sehen. Die von der Debatte zur Bildungsreform ausgeschlossenen Lehrerinnen, die mehr als zwei Drittel des Personals im Grundschulwesen ausmachen, bereiten sich auf einen Konfrontationskurs gegen die neue ...
Recht auf Zustimmung oder Vetorecht? – Der Streit um ein Konsultationsgesetz in Honduras
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(Berlin, 25. Oktober 2018, npl).- In Honduras werden indigene Gemeinschaften meistens nicht gebührend in Entscheidungsprozesse über Projekte auf ihren Territorien eingebunden. Der honduranische Staat will diese Prozesse mit einem neuen Konsultationsgesetz regeln. Allerdings fühlen sich indigene Gemeinschaften von den bislang kursierenden Gesetzentwürfen eher bedroht als gestärkt. Kraftwerk ohne Zustimmung Seit Juli wird an der Karibikküste zwischen den Garífuna-Gemeinden Sa...
Die US-Hilfen und die Flucht aus Zentralamerika
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Die Migrant*innen-Karawane ist weiter auf dem Weg durch Mexiko Richtung Norden. US-Präsident Donald Trump sieht in der Karawane eine nützliche Hilfe im US-Kongresswahlkampf; wortgewaltig schickt er die Armee an die Grenze und droht den zentralamerikanischen Herkunftsländern mit dem Entzug der Wirtschafts- und Entwicklungshilfe. Doch Expert*innen in Zentralamerika und Mexiko sagen, dass gerade diese angeblichen „Hilfen“ ein wesentlicher Grund dafür sind, dass die Menschen aus ...