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Interview mit Mauricio Alvarez zum Mordfall Jairo Mora Ende März sind in Costa Rica vier Männer wegen der Ermordung des Umweltschützers Jairo Mora vor knapp drei Jahren zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Mora war an der Karibikküste des zentralamerikanischen Landes mit einem Geländewagen solange über den Strand geschleift worden, bis er starb. Im Januar 2015 waren die vier - nun in der Berufung - Verurteilten in einem ersten Prozess wegen schwerer Ermittlungspannen freigesprochen worden. Sowohl der Mord an dem damals ...
Grünes Gold in Gefahr: Der Kampf der Awajun-Indigenen gegen den Goldabbau und für ihre Wasserquellen von Sandy El Berr, Lima (Berlin, 19. November 2015, ideele revista-npl).- Pancho Kantuash verschneidet vorsichtig seine Kakaobäume, die sich unter der Last der vielen roten und gelben Kakaoschoten biegen. Pancho ist ein etwa 60-jähriger Familienvater und Landwirt. Er ist Teil eines technischen Teams, das andere Awajun-Familien im nördlichen Amazonasgebiet Perus im ökologischen Kakaoanbau fortbildet. Das Projekt wird von der Europäischen Union finanziert und vor kurzem haben ...
Fall Curuguaty: Hohe Haftstrafen für Bauern (Caracas, 11. Juli 2016, telesur/poonal) - Das Strafgericht, das sich mit dem Massaker von Curuguaty befasst hat, hat am Montag, 11. Juli, elf Angeklagte für schuldig befunden. Vier von ihnen wurden wegen vorsätzlichen schweren Mordes, Landbesetzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung verurteilt. Mit 30 Jahren Haft wegen Mordes erhielt Rubén Villalba die schwerste Strafe. Wegen Mittäterschaft wurden Luis Olmedo zu 20 Jahren, Néstor Castro und Arnaldo Quintana zu je 18 J...
onda-info 403 Hallo und willkommen zum onda-info 403! Nach Nachrichten aus Mexiko und Guatemala steht in den Beiträgen vor allem Zentralamerika auf dem Zettel. Zunächst geht’s nach Nicaragua. Die Wirtschaftsentwicklung unter dem neuen Dauerpräsidenten Ortega ist positiv, die Kriminalität gering. Dafür spielen Pressefreiheit und die Achtung der Menschenrechte im System Ortega eine untergeordnete Rolle. Für den zweiten Beitrag haben wir die afro-indigenen Garífuna in Honduras besucht. Sie so...
Indigene in Oaxaca lehnen Megaprojekte ab (Mexiko-Stadt, 22. Februar 2017, desinformémonos).- An der Küste Oaxacas, im Südwesten Mexikos, leben verschiedene indigene Gemeinden wie Mixtek*innen, Chatinos und auch Afro-Mexikaner*innen. Sie lehnen Projekte ab, die auf ihrem Land umgesetzt werden sollen und „Tod und Landraub mit sich bringen" und sehen sich verpflichtet, ihr Land zu verteidigen. Das erklärte der Rat der Vereinten Gemeinden zur Verteidigung des Flusses Río Verde Copudever (Consejo de Pueblos Unidos en la ...

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