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Lehrer*in sein und das Land verteidigen – tödliche Unterfangen
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Von Silvia Ribeiro (Mexiko-Stadt, 25. Juni 2016, la jornada).-  Am 5. Juni, dem Tag der Erde [Ribeiro meint den Weltumwelttag], beklagten drei Berichterstatter*innen der UNO in einer Erklärung, dass Land und Umwelt verteidigen in einigen Ländern tödliche Unterfangen sind. Die Menschenrechte ihrer Verteidiger*innen würden ständig verletzt, darunter das elementarste Recht: das Recht auf Leben. Mexiko befindet sich unter den fünf Ländern, die die entsprechende weltweite L...
Bundespolizei erschießt Protestierende in Oaxaca
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Von Darius Ossami (Berlin, 21. Juni, npl).- Bei einem Großangriff auf Straßenblockaden protestierender Lehrer*innen sind am Sonntag, 19. Juni mindestens acht Menschen erschossen worden. Seit Tagen hat die rebellische Lehrer*innengewerkschaft CNTE (Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación) Dutzende Straßensperren im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca errichtet. Die meisten Toten, sechs Männer zwischen 19 und 33 Jahren, waren bei Nochixtlán nordwestlich von...
100 TAGE AMLO: Austerität auch für Frauenhäuser und -organisationen
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(Mexiko-Stadt, 12. März 2019, Cimacnoticias).- Andrés Manuel López Obrador, der mexikanische Präsident, war im Wahlkampf der einzige Kandidat, der einen Plan für die Gleichstellung von Frauen und Männern befürwortete, der erste Staatschef, der ein paritätisches Kabinett hatte und der vor kurzem einen Notfallplan zur Bekämpfung der Feminizide in Mexiko vorgelegt hat. Doch 100 Tagen nach seinem Amtsantritt sind erste Signale zu erkennen, dass es bei den Frauenrechten zu Rücksch...
onda-info 455
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Hallo und willkommen zum onda-info 455. Diesmal haben wir zwei längere Beiträge für Euch. Anlässlich des dritten Jahrestages der Ermordung der honduranischen Umweltaktivistin Berta Cáceres beleuchten wir welchen Gefahren Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen in Lateinamerika ausgesetzt sind. Danach folgt ein Beitrag der Kolleg*innen von Radio Dreyeckland. Sie haben sich das mexikanische Justizsystem genauer angeschaut und gehen der Frage nach, ob Gefängnisse ein Spie...
Befragung von Indígenas soll Gesetz werden
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(Mexiko-Stadt, 6. März 2019, npl).- Inmitten der Diskussion über die Art und Weise, wie die neue mexikanische Regierung „Volksbefragungen“ zu Großprojekten durchführt, hat die Innenministerin Olga Sánchez Cordero die Ausarbeitung eines Gesetzes über die vorherige, freie und informierte sowie nach Treu und Glauben durchgeführte und kulturell angemessene Befragung der indigenen Völker angekündigt. Das Gesetz solle auf der Würde dieser Völker basieren und sie als Rechtssubjekte ...