Das könnte dich auch interessieren

Lehrer*in sein und das Land verteidigen – tödliche Unterfangen Von Silvia Ribeiro Atenco erklärt sich solidarisch mit den Lehrer*innen der CNTE (Mexiko-Stadt, 25. Juni 2016, la jornada).-  Am 5. Juni, dem Tag der Erde , beklagten drei Berichterstatter*innen der UNO in einer Erklärung, dass Land und Umwelt verteidigen in einigen Ländern tödliche Unterfangen sind. Die Menschenrechte ihrer Verteidiger*innen würden ständig verletzt, darunter das elementarste Recht: das Recht auf Leben. Mexiko befindet sich unter den fünf Ländern, die ...
Bundespolizei erschießt Protestierende in Oaxaca Von Darius Ossami Bundespolizei schießt scharf. Foto: Desinformemonos (Berlin, 21. Juni, npl).- Bei einem Großangriff auf Straßenblockaden protestierender Lehrer*innen sind am Sonntag, 19. Juni mindestens acht Menschen erschossen worden. Seit Tagen hat die rebellische Lehrer*innengewerkschaft CNTE (Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación) Dutzende Straßensperren im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca errichtet. Die meisten Toten, sechs Männer zwischen 19 ...
Spenden für Erdbebenopfer in Mexiko In der Nacht vom siebten auf den achten September bebte vor der Küste Mexikos die Erde. Die Erdstöße waren bis nach Mexiko-Stadt zu spüren. Am stärksten betroffen sind jedoch die südmexikanischen Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca. Da staatliche Hilfe die zum Teil abgelegenen Gemeinden kaum erreicht, organisieren zivilgesellschaftliche Organisationen unabhängig von staatlichen Institutionen Hilfe für die notleidende Bevölkerung. Wer sie bei ihren Bemühungen unterstützen möch...
Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet Proteste gegen die Straflosigkeit in Uruguay. Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten sich täuschen. Bis heute ist das Amnestiegesetz mit dem zynischen Namen: Gesetz über die Verjährung des staatlichen...
Wo ist Santiago Maldonado? Wo ist Santiago Maldonado? Am 1. September, einen Monat nach Verschwinden des Aktivisten, protestieren Argentinier auf der ganzen Welt. Hier auf dem Wittenbergplatz in Berlin, unweit der argentinischen Botschaft. Foto: Jessica Zeller In Argentinien herrscht weiterhin Unklarheit über den Verbleib des Aktivisten Santiago Maldonado. Am 1. August war der junge Mann bei Protesten der indigenen Mapuche im Süden des Landes von der Gendamerie verhaftet und in einen Mannschaftswag...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.