Das könnte dich auch interessieren

Guatemaltekischer Umweltaktivist Rodrigo Tot erhält Goldman-Umweltpreis Von Knut Hildebrandt (Berlin, 26. April 2017, onda-npl).- Dem guatemaltekischen Umweltaktivisten Rodrigo Tot wurde am 24. April der Goldman-Umweltpreis 2017 verliehen. Mit der Verleihung des Preises wird er für seinen Einsatz zur Verteidigung der Landrechte der indigenen Q'eqchi geehrt. Die mittlerweile insgesamt mit 150.000 US-Dollar dotierte und viel beachtete Auszeichnung wird seit 1990 jährlich an sechs Basisaktivist*innen verliehen. Rodrigo Tot stammt aus Aguas...
Chihuahua: Preisgekrönter Umweltaktivist ermordet (Berlin, 19. Januar 2016, educaoaxaca/poonal).- Der indigene Aktivist Isidro Baldenegro López ist am Sonntag, 15. Januar in der Gemeinde Coloradas de la Virgen im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua erschossen worden. Der 51jährige Aktivist der Tarahumara-Community organisiert seit Jahrzehnten Proteste gegen den illegalen Holzeinschlag in den Bergen der Sierra Madre; daher ist er seit Jahren Todesdrohungen ausgesetzt. Sein Vater, ebenfalls ein Umweltaktivist, wurde vor Ja...
Yoreme-Dörfer: Indigene Paradiese oder totgeschwiegene Gewalttaten? Von R. Aida Hernández Castillo (Mexiko-Stadt, 8. März 2018, La Jornada).- 2017 das erste Mal in die Heimat meiner Grosseltern im Yoreme-Territorium im Bundesstaat Sinaloa zurückzukehren, war eine erschütternde Erfahrung. Es war das gewalttätigste Jahr der vergangenen zwei Jahrzehnte. Die familiären Yoreme-Wurzeln waren im Anekdotenschatz der Familie verschüttet – ausgelöst durch den Rassismus in der mexikanischen Gesellschaft, der dazu führt die indigenen Abstammungen ...
Gegen Wasserprivatisierung: 600 Frauen besetzen Nestlé Von Juca Guimarães (São Paulo, 20. März 2018, Brasil de Fato).- Der Sitz von Nestlé in São Lourenço, im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais, ist am 20. März 2018 von 600 Frauen der Landlosenbewegung MST besetzt worden. Die Frauen protestierten gegen die Privatisierung von Wasser durch internationale Großkonzerne, die im großen Stil von der Putsch-Regierung Temers unterstützt werden. Sie verwiesen mit Nachdruck auf die Verhandlungen, die momentan in Brasilia beim Int...
Mexiko: Historische Lügen im Fall Ayotzinapa Von Wolf-Dieter Vogel (Mexiko-Stadt, 20. März, npl).- Mexikos Regierung steht wegen des Falls der verschwundenen 43 Studenten erneut unter internationalem Druck. Ein jüngst veröffentlichter Bericht der UN-Menschenrechtskommission kommt zu dem Schluss, dass mindestens 34 der in der Tatnacht festgenommenen Verdächtigen gefoltert wurden. Die UNO stellt damit die von den mexikanischen Strafverfolgern vertretene Version vom Verlauf der Tatnacht grundsätzlich in Frage. Die R...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.