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Guatemaltekischer Umweltaktivist Rodrigo Tot erhält Goldman-Umweltpreis
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Von Knut Hildebrandt (Berlin, 26. April 2017, onda-npl).- Dem guatemaltekischen Umweltaktivisten Rodrigo Tot wurde am 24. April der Goldman-Umweltpreis 2017 verliehen. Mit der Verleihung des Preises wird er für seinen Einsatz zur Verteidigung der Landrechte der indigenen Q'eqchi geehrt. Die mittlerweile insgesamt mit 150.000 US-Dollar dotierte und viel beachtete Auszeichnung wird seit 1990 jährlich an sechs Basisaktivist*innen verliehen. Rodrigo Tot stammt aus Aguas...
Chihuahua: Preisgekrönter Umweltaktivist ermordet
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(Berlin, 19. Januar 2016, educaoaxaca/poonal).- Der indigene Aktivist Isidro Baldenegro López ist am Sonntag, 15. Januar in der Gemeinde Coloradas de la Virgen im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua erschossen worden. Der 51jährige Aktivist der Tarahumara-Community organisiert seit Jahrzehnten Proteste gegen den illegalen Holzeinschlag in den Bergen der Sierra Madre; daher ist er seit Jahren Todesdrohungen ausgesetzt. Sein Vater, ebenfalls ein Umweltaktivist, wurde vor Ja...
Einsatz von Drohnen zum Schutz indigener Territorien
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(Morelia, 29. Oktober 2018, Agencia Informativa Conacyt).- Angesichts der Bedrohung indigener Gemeinschaften werden neue Möglichkeiten gesucht, diese vor Eindringlingen zu schützen, die auch der Umwelt und der Sicherheit innerhalb der Gemeinden Schaden zufügen. Drohnen können hierzu einen Beitrag leisten. Der Geograph Nicolás Vargas Ramírez ist Professor an der Staatlichen Hochschule ENES (Escuela Nacional de Estudios Superiores) in Morelia, der Hauptstadt des mexikanischen ...
Karawane der „Mütter verschwundener Migrant*innen“ zieht wieder los
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(Mexiko-Stadt, 6. Oktober 2018, desinformémonos).- Die „14. Karawane der Mütter Verschwundener Migrant*innen 2018“ läuft wieder einen Teil der mexikanischen Migrationsroute ab, um Hinweise auf das Verschwinden ihrer Kinder zu finden. Vom 23. Oktober bis 7. November wird es in zwölf mexikanischen Bundesstaaten Such- und Protestaktionen geben. Sie decken damit 4000 Kilometer der typischen Route der Migration ab. Sie hoffen darauf, mit ihren Aktionen die mexikanische Gesellschaf...
Wir dokumentieren: Hambi bleibt! Brief von Mexiko nach Deutschland
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(Oaxaca-Stadt, 27. September 2018, educaoaxaca).- Am 20. September erhielten wir die Nachricht vom Tod des Journalisten Steffen Horst Meyn, welcher in Beechtown, einem kleinen Walddorf bestehend aus Baumhäusern im Hambacher Forst, starb. Er stürzte, als er versuchte die Räumungsaktion eines Sondereinheitskommandos zu dokumentieren. Zweck der Räumung - die komplette Zerstörung des Hambacher Forsts zu Gunsten der größten Braunkohlemine Europas. Aus mexikanischer Sicht verurt...