Ecuador

Correa feiert „überwältigenden Sieg“ für die neue Verfassung


(Rio de Janeiro, 28. September 2008, púlsar).- Ecuadors Präsident Rafael Correa hat verkündet, die Zustimmung zur neuen Verfassung, die gestern, am 28. September in einem Referendum zur Abstimmung stand, sei unzweifelhaft. „Ecuador hat sich für ein neues Land entschieden, die alten Strukturen sind besiegt … Wir haben unser Mandat erfüllt, dass uns die Wähler*innen am 26. November 2006 gegeben haben und jetzt werden wird die Weichen für ein neues Land stellen“, so Correa aus der Stadt Guayaquil, wo er auf die offiziellen Ergebnisse der Volksbefragung gewartet hatte.

Erste Hochrechnung ergaben eine Zustimmung von mindestens 67% zur neuen Verfassung, während andere Erhebungen sogar von 69% sprachen. Mit „Nein“ hätten 23,8 bzw. 26% der Ecuadorianer*innen gestimmt.

CC BY-SA 4.0 Correa feiert „überwältigenden Sieg“ für die neue Verfassung von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Was wir vom Konzept des „Buen Vivir“ lernen können Von Steffi Wassermann Bedrohtes Paradies: der Yasuní-Nationalpark. Foto: Sara y Tzunki (CC BY-NC 2.0) (Berlin, 12. September 2017, npl).- Seit mehreren Jahren wird das Konzept des Buen Vivir auch in Deutschland vermehrt diskutiert. Der Ansatz verspricht ein Leben im Einklang mit der Natur, ein Leben, das den Wachstumszwang überwunden hat. Aber nicht nur das. In Ecuador und Bolivien wurde Buen Vivir und die damit verbundenen Forderungen von Rechten der Natur sogar in di...
Cuencas Sagradas – Ach du heiliger Quellfluss! Von Nils Brock und Darius Ossami Elvia Dagua von der Confeniae stellt das Projekt der Cuencas Sagradas vor. Foto: La Nave Radio (Berlin, 13. August 2017, npl).- Der Amazonas wird gerne als die „grüne Lunge" unseres Planeten  bezeichnet. Doch der Lunge geht es schlecht: Wie eine nimmersatte Raupe arbeiten sich von allen Seiten profitorientierte Industrien durch den Regenwald : Ölbohrungen, Bergbau, Wasserkraftwerke, Flussbegradigungen und Soja-Monokulturen. Jede einzeln...
Indigene fordern Amnestie als Vorbedingung für Dialog Mitglieder der Conaie bei einer Demonstration in Quito vor zwei Jahren. Foto: Carlos Rodríguez/ANDES (CC BY-SA 2.0) (Berlin, 4. Juni 2017, poonal).- Die Vereinigung der indigenen Nationalitäten Ecuadors Conaie (Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador) hat am 30. Mai der Nationalversammlung in Ecuadors Hauptstadt Quito einen Besuch abgestattet und von der neuen Regierung eine Amnestie und Begnadigung für insgesamt 197 Menschen gefordert. Der indigene Dachverb...
Ecuador vor der Wende? Für Außenstehende mag die politische Lage schwer einzuordnen sein: Im Juni und Juli protestierte in Ecuador vor allem die bürgerliche und konservative Opposition gegen eine geplante Erhöhung der Erbschaftssteuer und die Einführung einer Steuer auf Erlöse durch Immobilienspekulation. Beides Massnahmen, die die Regierung mit einer notwendigen Umverteilung von Besitz und Reichtum begründete – im Kontinent mit der weltweit ausgeprägtesten Ungleichheit sicherlich eine sinnvolle po...
„Die progressiven Regierungen haben sich von linken Ideen entfernt“ Von Juan Carlos Véliz M. Eduardo Gudynas ist einer der einflussreichsten umweltpolitischen Vordenker Lateinamerikas. Foto: Youtube/ihu-unisinos (La Paz, 2. März 2017, ihu-unisinos).- Der Umwelt- und Entwicklungs-Experte Eduardo Gudynas ist Direktor des Lateinamerikanischen Zentrums für Soziale Ökologie CLAES (Centro Latino Americano de Ecología Social) in Montevideo, Uruguay. In dem folgenden Interview analysiert er die Krise der progressiven Regierungen in Südamerika,...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.