Mexiko

Chihuahua: bereits zwei Frauenmorde im neuen Jahr


von Sandra Torres Pastrana

(Mexiko-Stadt, 07. Januar 2009, cimac).- Allein in der ersten Woche des neuen Jahres sind im nördlichen mexikanischen Bundesstaat Chihuahua zwei Frauen zu Opfern von Feminizid und ermordet worden, so die Koordinatorin des Zentrums für Menschenrechte der Frauen (Centro de Derechos Humanos de las mujeres), Luz Estela Castro.

Castro und Mitglieder der Organisation Gerechtigkeit für unsere Töchter (Justicia para nuestras Hijas) präsentierten am 9. Januar dem Kongress des Staates Chihuahua eine Petition zur Geschlechtergerechtigkeit. Sie stützt sich auf ein mexikanische Gesetz, das Frauen das Recht auf ein gewaltfreies Leben zusichert.

Die Organisationen kämpfen seit Jahren gegen die hohe Anzahl von Frauenmorden in Mexiko. Allein im Staat Chihuahua sind seit 1993 400 Frauen getötet worden.

CC BY-SA 4.0 Chihuahua: bereits zwei Frauenmorde im neuen Jahr von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Sinaloa-Kartell für Mord an Journalistin verantwortlich Die Journalistin Miroslava Breach aus Chihuahua wurde aufgrund ihrer Arbeit ermordet. Foto: Desinformémonos (Ciudad Juarez, 12. Oktober 2017, desinformémonos).- Wie die Generalstaatsanwaltschaft von Chihuahua mitteilte, ist die Korrespondentin der Tageszeitung La Jornada, Miroslava Breach Velducea von der kriminellen Organisation Gente Neva, dem bewaffneten Arm des Sinaloa-Kartells, ermordet worden. Die Identität der Person, die Breach am 23. März 2017 außerhalb ihres Hau...
Frauenmord wird härter bestraft Montevideo, 13. September 2017, cimacnoticias).- Die Abgeordnetenkammer in Uruguay hat mehrheitlich für einen Gesetzesentwurf gestimmt, der den Femizid, den Mord an Frauen als besonders schwere Straftat einstuft. Der Gesetzesentwurf wurde vom der Exekutive ins Parlament geschickt und vom Senat angepasst. Er sieht Strafen von mindestens 15 Jahren Haft bis zu maximal 30 Jahren Haft vor. In dem Gesetzestext wird der Femizid als besonders schwerer Mord definiert, bei dem das O...
onda-info 417 Unser Radiomagazin onda-info diesmal mit zwei Beiträgen zu Mexiko! Wenige Tage vor dem schlimmen Erdbeben wurde in Mexiko eine Frau ermordet – eine von sieben, jeden Tag. Mexikanische Radiomacherinnen haben in einer Reportage Stimmen im Gedenken an Mara Castilla gesammelt; Stimmen der Wut und des Widerstands. Mexiko ist auch ein wichtiger Markt für europäische Unternehmen. Gerade wird an einer Neuauflage des Handelsabkommen mit der EU gefeilt. Und was aus den intransparenten ...
Eine Beteiligte am Tod von 41 Mädchen freigesprochen Von David Toro Richter Carlos Guerra in Guatemala-Stadt. Foto: Desinformémonos (Guatemala-Stadt, 17. August 2017, desinformémonos).- Mehr als fünf Monate nach dem verheerenden Brand in einem staatlichen Kinder- und Jugendheim in Guatemala-Stadt, bei dem 41 Mädchen starben, herrscht in dem Fall noch immer Straflosigkeit. Das Feuer in dem Heim Virgen de la Asunción, bei dem die 41 Mädchen starben, war kein Unfall. Sie starben durch ein Feuer, das nicht gelöscht werden so...
Aufklärung des Mordes an Berta Cáceres? Sie musste ihren Kampf mit dem Leben bezahlen. Am Grab der Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres. Foto: Erika Harzer Am 2. März 2016 wurde Berta Cáceres in La Esperanza, Intibucá, Honduras, ermordet. Auftragskiller erschossen die weit über ihre Landesgrenzen hinaus bekannte Feministin, Menschenrechts- und Umweltaktivistin und Anführerin des Rates der indigenen Völker von Honduras COPINH. Mehr als 16 Monate sind seitdem vergangen. Acht Verdächtige sitzen in Untersuchungsh...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.