Lateinamerika
Fokus: Menschenrechte 2011

Cejil mit Menschenrechtspreis ausgezeichnet


von Gabriela Mendoza Vázquez

cejil logo(Mexiko-Stadt, 24. August 2011, cimac).- Das Zentrum für Gerechtigkeit und Internationales Recht Cejil (Centro por la Justicia y el Derecho Internacional) ist mit dem Internationalen Thomas J. Dodd Preis für Gerechtigkeit und Menschenrechte 2011 ausgezeichnet worden. Das teilte die Organisation auf ihrer Webseite mit. Cejil erhielt den Preis für seine Arbeit für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte in Lateinamerika.

Cejil führt Strafprozesse in Themenbereichen wie Menschenrechte, Verschwindenlassen und geschlechtsspezifische Gewalt. Außerdem führt Cejil Bildungsarbeit für Menschenrechtsverteidiger*innen durch und erstellt Publikationen.

Der Preis wird am 3. Oktober in der Rechtsfakultät der Universität von Conneticut, USA, überreicht.

CC BY-SA 4.0 Cejil mit Menschenrechtspreis ausgezeichnet von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

La lucha Mapuche Primer programa Radio Matraca, nueva temporada 2018 La causa mapuche por la autodeterminación territorial y política, se ha convertido cada vez con mayor fuerza en un factor de politización para otros movimientos sociales y para la ciudadanía en general, tanto en Chile como en Argentina. Esta es sin duda una razón, aunque no la única ni la más persistente, que explica el nivel de represión y el ataque – judicial y policial – desatado por los Estado nacionales contra las comu...
„Warum bloß immer noch Colonia Dignidad?“ Colonia Dignidad heißt übersetzt ins Deutsche „Kolonie der Würde“. Bis heute aber ist dieser Name ein Synonym für religiösen Fanatismus, moderne Sklaverei, sexuellen Missbrauch, Folter und Mord. Und auch für Straflosigkeit. Die Opfer der deutschen Sektensiedlung im Süden Chiles kämpfen noch immer für Gerechtigkeit. Ende April ist eine Delegation deutscher Staatsanwälte und Justizbeamter nach Chile und auch in die Colonia Dignidad gefahren. Sie haben Gespräche mit Vertretern ...
onda-info 432 Hallo und Willkommen zum onda-info 432! Wir starten mit einer kurzen Nachricht zu den Wahlen in Paraguay vom 23. April 2018. Dann geht es nach Kuba. Auch dort hat es "Wahlen" gegeben - die Nationalversammlung hat Miguel Díaz-Canel zum neuen Präsidenten Kubas ernannt. Damit ist zumindest formell kein Castro mehr an der Staatsspitze. Wir haben uns in Havanna mal umgehört, wie die Leute die Veränderungen der letzten Jahre bewerten und ob sie Erwartungen an die neue Staatsf...
Hasta siempre Sara Peretti Sara Peretti, gestorben 2018. Foto: ANRed (Buenos Aires, 17. April 2018, anred).- Sara Peretti, eine der Mütter der Plaza de Mayo im Verwaltungsbezirk Lomas de Zamora, ist von uns gegangen. Voller Stolz sprach sie von ihrem Sohn. Sie erklärte, die politisch aktiven Jugendlichen wüssten genau, was sie wollten, sie seien sich der Gefahr bewusst gewesen und hätten ihr Leben für ihre Überzeugung gegeben. Sara klapperte Polizeiwachen und Kasernen ab; zusammen mit anderen Mütte...
Yoreme-Dörfer: Indigene Paradiese oder totgeschwiegene Gewalttaten? Las Rastreadoras bei der Arbeit: "Ich suche dich, bis ich dich finde" steht auf den T-Shirts geschrieben. Foto: Javier Valdez Cárdenas (Mexiko-Stadt, 8. März 2018, La Jornada).- 2017 das erste Mal in die Heimat meiner Grosseltern im Yoreme-Territorium im Bundesstaat Sinaloa zurückzukehren, war eine erschütternde Erfahrung. Es war das gewalttätigste Jahr der vergangenen zwei Jahrzehnte. Die familiären Yoreme-Wurzeln waren im Anekdotenschatz der Familie verschüttet – ausgelö...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.