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Unterstützt von Pitbulls, Predigern und Fake News greift Bolsonaro nach der Macht
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(Rio de Janeiro, 26. Oktober 2018, taz).- Der Platz vor den Arcos da Lapa (Bögen von Lapa) im Zentrum von Rio de Janeiro quillt über. Nur mit Mühe schlängeln sich die unzähligen ambulanten Händler*innen und Verkäufer*innen durch die Menge. Großzügig werden Aufkleber mit der Zahl 13 – der Kennziffer der Arbeiterpartei PT– und mit dem Slogan #EleNão (#DerNicht) verteilt. Überall rote T-Shirts der PT und das Lila der Aktivist*innen. Die Stimmung ist kämpferisch. Doch bei vielen ...
Das evangelikale Megaunternehmen, das zusammen mit Bolsonaro die Macht übernehmen will
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(Santiago de Chile, 15. Oktober 2018, pressenza).- Edir Macedo hat vor über 40 Jahren die größte evangelikale Kirche Brasiliens gegründet. Heute versammeln sich über acht Millionen Gläubige aus den ärmsten sozialen Schichten in 7.000 Tempeln. Der Neffe Macedos ist der Bürgermeister von Río de Janeiro. Sollte Bolsonaro Präsident werden, werden Macedo und seine Universalkirche zusammen mit ihm in den Präsidentenpalast einziehen. Es gibt viele Gründe für den überraschenden un...
Bolsonaro vor der Machtergreifung
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In Brasilien waren am siebten Oktober mehr als 140 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme beim ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen abzugeben. Nach einer jahrelang eskalierenden Polarisierung der Gesellschaft droht nun ein Alptraum: Der rechtsradikale Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro, mit all seinen Unterstützer*innen, geht als haushoher Favorit in die zweite Runde am 28. Oktober. Erst mit großem Abstand folgt der Kandidat der Arbeiterpartei, Fernando ...
„Der Zusammenhang zwischen sozialer Schicht und ethnischer Herkunft ist auf der ganzen Welt das Gleiche“
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(Lima, 21. Februar 2019, Servindi).- Alfonso Cuarón, Regisseur des mexikanischen Films "Roma", erklärte kürzlich in einem Interview mit der UNO, dass „der Zusammenhang zwischen sozialer Schicht und ethnischer Herkunft auf der ganzen Welt das Gleiche ist“. Zudem berichtete er davon, dass es in Mexiko - wie in jedem anderen Teil der Welt - „anhand der Hautfarbe, nicht schwer zu erkennen ist, wo sich die wirtschaftliche Macht befindet“ und die indigenen Völker dort wesentlich we...
Keine Beweise im neuen Urteil gegen Ex-Präsident Lula
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(Brasilia, 7. Februar 2019, brasil de fato/poonal).- Der ehemalige brasilianische Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva ist erneut verurteilt worden. In dem als „sítio de Atibaia“ bekannten Prozess, der Teil des Korruptionsfalls „Lava Jato“ (Autowaschanlage) ist, wurde Lula am 6. Februar zu zwölf Jahren und elf Monaten Haft wegen Korruption und Geldwäsche verurteilt. Seit dem 7. April 2018 sitzt Lula bereits eine erste Strafe von zwölf Jahren und einem Monat im Gefängnis in C...