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Kritik am Maya-Zug
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(Oaxaca-Stadt, 17. Dezember 2018, npl).- Einen Monat nach der Volksabstimmung über den Flughafen von Mexiko-Stadt ließ der neue mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador auch über eine Reihe wichtiger Investitionsvorhaben seiner Regierung abstimmen. Eines dieser Prestigeprojekte ist der sogenannte Maya-Zug. Geplant ist eine Schnellzugstrecke von mehr als 1.500 km Länge auf der Halbinsel Yucatán. Diese soll nicht nur Naturschutzgebiete und unberührten Regenwald durchs...
Zepter und Neoindigenismus
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(Mexiko-Stadt, 4. Dezember 2018, la jornada).- Der Amtsantritt von Andrés Manuel López Obrador als Präsident war gleichzeitig republikanisches Ritual und Spektakel in mehreren Akten. Die Inszenierungen waren zahlreich und langgezogen. Ich zähle einige auf: Die Amtsübergabe im Parlamentsgebäude San Lázaro, Entgegennahme eines „Kommandostabes“ (bastón de mando) durch Indígenas, die allgemeine Freigabe des Präsidentenpalastes Los Pinos für die Bevölkerung, das Essen mit (interna...
Umstrittene Gesetzesinitiative für Agrarentwicklungsgesetz
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(Berlin, 4. Dezember 2018, poonal).- Die linke MORENA-Partei des neuen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador, der am 1. Dezember sein Amt angetreten hat, hat im November einen Entwurf für ein neues Agrarentwicklungsgesetz in Mexiko vorgelegt. Dieses soll laut Beschreibung der Initiator*innen dazu dienen, die Rechte und das Land indigener Bäuer*innen zu schützen. Doch die Menschenrechtsorganisation Tequio Jurídico hat den Entwurf analysiert und fordert, die Gesetzesinitiativ...
Indigene gewinnen Prozess gegen Ölfirma
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(Lima, 21. November 2018, servindi/semana/poonal).- Kolumbianische Awá-Indigene in Puerto Asís, Department Putumayo sind direkt von der Erkundung und Ausbeutung von Erdölvorkommen der Ölfirma Colombia Energy betroffen, dennoch ist kein Abkommen mit dem Unternehmen zustande gekommen. Nach drei Jahren hat das kolumbianische Verfassungsgericht nun geurteilt, dass Colombia Energy innerhalb von sechs Monaten eine vorhergehende Befragung der indigenen Gemeinde La Cabaña durchführen...
„Indios werden sich ans bessere Leben gewöhnen müssen“
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(Rio de Janeiro, 11. November 2018, taz).- Den Indigenen in Brasilien stehen schwere Zeiten bevor. Seit der Wahl des Rechtsextremisten Jair Bolsonaro zum neuen Präsidenten fürchten sie um ihre Rechte und ihr Land. Auch Umwelt- und Klimaschutz insbesondere im Amazonasgebiet sind in Frage gestellt. Der Ex-Militär Bolsonaro ist erklärter Freund der Großgrundbesitzer und des Agrobusiness, die nicht zögern werden, ihre Gier nach neuem Agrarland auch mit Gewalt durchzusetzen. „W...