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Untergrabenes Feld – Bergbau in Mexiko (Mexiko-Stadt, 11. Mai 2018, La Jornada/poonal).- Eine Errungenschaft der mexikanischen Revolution war, dass die Hälfte der nationalen Bodenfläche in Kollektivbesitz von indigenen und kleinbäuerlichen Gemeinden übergegangen sind. Dies bremste die Expansion von Extraktivismus- und Mega-Infrastrukturprojekten sowie industriell angelegten Monokulturen bis in die 1990er Jahre. Die vergangenen vier -jeweils sechs Jahre dauernden- Regierungsperioden werden den indigenen und kleinbä...
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Korruption und Straflosigkeit sorgen für schmutzigen Bergbau (Mexiko-Stadt, 5. Mai 2018, desinformémonos).- Die Verschmutzung der Luft, des Wassers und des Bodens durch den Bergbau ist in Mexiko wesentlich höher als in den USA oder in Kanada, erklärte María Colín von Greenpeace Mexiko bei der Präsentation des Berichts „Ausstoß und Übertragung von Umweltgiften in Nordamerika“. Grund dafür sei ein Klima der „Korruption und Straflosigkeit“, in dem die Bergbaufirmen agieren. Dieses Klima der Straflosigkeit „ist auch ein Ergebnis der Kontro...
Waldflächen von Bergbau bedroht Von Movimiento Mesoamericano contra el Modelo Extractivo Minero (M4) (Mexiko-Stadt, 6. April 2018, desinformémonos).- Die Waldgebiete in Mexiko stehen im Zentrum eines Territorialkonflikts angesichts der Expansion der Bergbauindustrie. In dem lateinamerikanischen Land gibt es derzeit 895 Bergbauprojekte und 58 Prozent der mexikanischen Waldflächen (d.h. 64,5 Millionen Hektar) im ganzen Land sind von den Erkundungs- und Abbaulizenzen betroffen. Am stärksten sind die ...

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