Guatemala

Barça testet 15–jähriges Fußball-Talent aus Quetzaltenango


von Raúl Chávez

(Guatemala-Stadt, 09. April 2010, cerigua).- Der 15–jährige Alexis Monzón, Spieler der U–17–Mannschaft von Club Xelajú Mario Camposeco, wird vom spanischen Spitzenclub FC Barcelona getestet. Das vielversprechende Talent aus Quetzaltenango, der zweitgrößten Stadt Guatemalas, kann vom 9. April bis zum 9. Mai seine Klasse unter Beweis stellen. Sollte er die Barça–Verantwortlichen überzeugen, erhält Alexis einen Platz in einer Jugendmannschaft des katalanischen Renommiervereins.

Monzón spricht von einem Traum, der sich für ihn durch die einmonatige Teilnahme erfülle. Denn er trainiert mit dem Nachwuchs eines der besten Fußballvereine der Welt und hat die Möglichkeit, Stars wie den Argentinier Lionel Messi aus der Nähe kennenzulernen. Der junge Guatemalteke erzählt, dass er Jugendspieler des FC Barcelona im vergangenen Jahr traf, als er an Turnieren in Schweden teilnahm. Danach habe er Kontakt zu einem der Trainer aufgenommen und ihm Videos einiger seiner Spiele geschickt. So habe er die Einladung erhalten.

Alexis Monzón wurde am 12. Dezember 1994 geboren. Eigenen Angaben zufolge spielt er seit seinem vierten Lebensjahr Fußball. Sechsmal wurde er bei Turnieren Torschützenkönig für Jugendmannschaften seines Vereins Xelajú MC.

CC BY-SA 4.0 Barça testet 15–jähriges Fußball-Talent aus Quetzaltenango von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Wir dokumentieren: Internationaler Aufruf für ein Ende der Gewaltspirale in Venezuela Oppositionsführer und Gouverneur des Bundesstaates Miranda, Enrique Capriles bei einer Demonstration in Caracas am 8. Mai, die ins Stadtzentrum führen sollte. Foto: Amerika21/AVN Als Akademiker*innen, Intellektuelle und soziale Aktivist*innen möchten wir unsere tiefe Besorgnis über die unkontrollierte Eskalation politischer und sozialer Gewalt in Venezuela zum Ausdruck bringen. Sie hat bereits mehr als fünfzig Tote gefordert hat sowie Hunderte von Verletzten und Verhaftet...
Zwischen Hoffnung und Skepsis Und doch hat sich etwas geändert: Ein neuer Wind weht durchs Land. Die Jugend geht auf staatlich genehmigte Elektroparties und Weltmusikfestivals; Es gibt kleine Cafés; Nachbarn verkaufen Brötchen und Pizza aus ihren Häusern heraus und einige Jugendliche führen auch schon ihre Smartphones spazieren. Linet ist eine 29-jährige Informatikerin und lebt seit sechs Jahren im Zentrum der Hauptstadt Havanna. Wie alle Kubaner war auch sie von der Aufnahme diplomatischer Beziehungen...
Venezuela: Der Hunger kehrt zurück Leere Regale in Caracas / Foto: Franziska Bruder Die Zahlen in Venezuela klangen vielversprechend: Das Land habe die Unterernährung auf unter fünf Prozent gesenkt, lobte die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen die Linksregierung in dem südamerikanischen Land. Von großen Erfolgen im Kampf gegen den Hunger war die Rede. Doch drei Jahre später steckt Venezuela in einer schweren Versorgungskrise, es mangelt an Grundnahrungsmitteln wie B...
Olympische Spiele in Rio: Mehr Sport, weniger Rechte Von Andreas Behn Nach 23 Jahren wurde das Haus von Maria da penha eingerissen. Foto: Volkskomitee WM und Olympia (Rio de Janeiro, 15. März 2016, npl).- Früh am Morgen rückte die Polizei in der Vila Autodromo an. Mit einem Schaufelbagger und schwerem Räumgerät wurde das Haus von Maria da Penha eingerissen. Seit 23 Jahren lebt sie in der Gemeinde und wollte nicht weichen. Direkt daneben entsteht der Olympiapark, in dem im August dieses Jahres eine ganze Reihe von Wettbew...
Kurznachrichten (Lima, 30. September 2015, noticias aliadas).- In Argentinien finden am 25. Oktober Wahlen statt. Mitte September veröffentlichte Meinungsumfragen sehen den Kandidaten der Regierungspartei FPV (Frente para la Victoria), Daniel Scioli, elf Prozentpunkte vor seinem Herausforderer Mauricio Macri von der oppositionellen Bewegung Cambiemos. Demnach gaben 41 Prozent der Befragten an, für Scioli wählen zu wollen; 30 Prozent würden für Macri stimmen. Sollte sich dieser Vorsprung auch...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.