Peru

Ausnahmezustand für Erdbebengebiet von 2007 verlängert


(Venezuela, 13. März 2010, telesur).- Die peruanische Regierung schöpft die Möglichkeit der Verlängerung des Ausnahmezustandes in der von dem schweren Erdbeben im Jahr 2007 betroffenen Region aus und verlängert den Ausnahmezustand letztmalig um 60 Tage. Dies gaben staatliche Stellen am 13. März bekannt. Die Verlängerung trete ab 17. März in Kraft und gelte für die Regionen Ica sowie verschiedene Orte in den Departments Lima und Huancavelica.

Die Regelung wurde mit dem „Weiterbestehen von Ausnahmesituationen in einigen vom Beben im Jahr 2007 betroffenen Gebieten“ begründet.

Die südliche Küstenregion Perus war 2007 von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,9 auf der nach oben hin offenen Richterskala erschüttert worden, bei dem 595 Menschen ums Leben kamen, mehr als 300 Personen werden seitdem vermisst. Bei dem Beben waren etwa 75.000 Häuser zerstört worden.

CC BY-SA 4.0 Ausnahmezustand für Erdbebengebiet von 2007 verlängert von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Erdbebenopfer in Oaxaca starten „Karawane der Vergessenen“
72
(Mexiko-Stadt, 16. April 2018, desinformémonos).- Etwa 500 Mitglieder der Zentralen Koordinierungsstelle für Geschädigte im Isthmus (Coordinadora General de Damnificados del Istmo) brachen als „Karawane der Vergessenen“ in Richtung Mexiko-Stadt auf. Sie fordern von den Bundesbehörden eine zweite Zählung, in der die 41 Gemeinden des Isthmus von Tehuantepec in Oaxaca mit einbezogen werden, die von den Erdbeben am 7. und 23. September 2017 in Mitleidenschaft gezogen wurden. D...
Erdbebenopfer befürchten Veruntreuung von Hilfsgeldern
56
(Oaxaca, 11. März 2018, npl).- Es sei nicht viel geschehen in den sechs Monaten seit dem Erdbeben, erzählt Alejandro Matus Rámos. Direktor Matus, wie er von allen genannt wird, leitet eine kleine Grundschule in San Dionisio del Mar, im Isthmus von Tehuantepec. Vier Klassenzimmer waren so stark beschädigt, dass sie sofort abgerissen wurden. Über zwei weitere wird noch entschieden. Wie es weiter gehen wird, weiß Direktor Matus nicht. Abgesehen von vielen Besuchen aus der Haupts...
Das Leben nach dem Erdbeben in Mexiko-Stadt
97
Von Ana Ivonne Cedillo (Mexiko-Stadt, 04. Dezember 2017, desinformemonos).- Drei Zeug*innen erzählen davon, wie sie ihr Leben nach dem Erdbeben, das Mexiko-Stadt am 19. September erschüttert hat, wieder aufbauen. Hier sind ihre Geschichten: Der Friseursalon „El Ángel“ von Adela María Adela will nicht darüber sprechen, was am 19. September passiert ist. Diese Momente seien so schmerzhaft, dass sie bei der Erinnerung daran weinen müsse. Sie vermeidet den Blick und ...
Nachbeben in Oaxaca: Situation für Opfer verschlechtert sich
56
(Oaxaca-Stadt, 25. September 2017, educa).- Am 23. September gab es eine Reihe von Nachbeben im südmexikanischen Isthmus von Tehuantepec, aufgrund dessen die Zahl der Toten in Oaxaca auf drei gestiegen ist. Außerdem wurde das Zentralkrankenhaus von Ixtepec unbenutzbar, das nach dem Beben vom 7. September nur noch teilweise in Betrieb war. Die dort behandelten Patient*innen wurden auf „atlantes“ genannte mobile Krankenstationen in Juchitán verteilt, erklärte der Gesundheitsmin...
Drei Jahre nach Ayotzinapa
33
Von José Luis Avendaño C. (Mexiko-Stadt, 26. September 2017, alai).- Ich will, dass dieser Monat endlich aufhört. Dass endlich der Oktober kommt, obwohl der seine eigene Spur der Tragödien hat: In einem Jahr jährt sich zum 50. Mal das Massaker von Tlaltelolco, welches am Wendepunkt 1968 verübt worden ist; ein halbes Jahrhundert seit dem Mord an Che Guevara in Bolivien, der schon lange eine historische Figur in Lateinamerika war und zu einem lebenden Beispiel für die Ju...