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(Buenos Aires, 2. April 2019, anred).- Mitarbeiter*innen der Nachrichtenredaktion des staatlichen argentinischen Fernsehsenders TV Pública beklagen eine Beeinträchtigung ihrer Arbeit. Diese sei auf Anordnung des Chefs der Nachrichtenredaktion des Senders, Néstor Sclauzero, sowie des Ministers für öffentliche Medien, Hernán Lombardi erfolgt. „Mitten im Wahljahr und sieben Monate vor den Wahlen darf kein Journalist der Nachrichtenredaktion eine Nachrichtensendung moderieren“, m...
Fotoreportage: 43 Jahre nach dem argentinischen Militärputsch
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(Buenos Aires, 25. März 2019, ANRed).- Auch 43 Jahre nach dem zivil-militärischen Staatsstreich vom 24. März 1976 füllten sich die Straßen von Buenos Aires mit Demonstrierenden, die ihre Ablehnung gegen die damalige wie heutige Politik deutlich zeigten. Sie alle fordern Erinnerung, Wahrheit und Gerechtigkeit für die 30.000 Menschen, die der Staat während der Militärdiktatur (1976-83) verhaftete, ermordete und verschwinden ließ. Auch die aktuelle Politik war Thema. Unter dem M...
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Mexiko sucht 40.000 Verschwundene
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(Mexiko-Stadt, 11. Februar 2019, amerika21).- Die mexikanische Regierung hat in den ersten Februartagen eine umfassende Strategie vorgestellt, um das Schicksal der zahlreichen Personen aufzuklären, die in den letzten zwölf Jahren des Drogenkriegs gewaltsam verschwanden. Das staatliche "Register der verschwundenen und nicht aufgefundenen Personen" in Mexiko listet derzeit insgesamt 40.180 Menschen auf. Die Hauptaufgabe bei der Suche kommt der Nationalen Suchkommission CNB (Com...
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(Buenos Aires, 28. Januar 2019, anred).- Im Jahr 2018 wurden in Argentinien mindestens 259 Morde an Frauen aufgrund deren Geschlecht registriert, so die Beobachtungsstelle gegen Femizide Mulalá (Observatorio de Femicidios de Mujeres de la Matria Latinoamericana). Bedauerlicherweise scheint sich auch im neuen Jahr nichts zu ändern: Nach etwas mehr als 20 Tagen des Jahres 2019 ist die Zahl der Femizide auf bereits 15 gestiegen. Der machistischen Gewalt wird kein Einhalt geboten...