Lateinamerika

Amarc warnt vor Medienmonopol


Pia Matta. Foto: Flickr/neoluk(Buenos Aires, 07. Juli 2011, púlsar).- Die Präsidentin des Weltverband der Community-Radios Amarc (Asociación Mundial de Radios Comunitarias) María Pía Matta wies Ende Juni auf die übermäßige Konzentration von Kommunikationsmedien in wenigen Händen hin. Sie plädierte für eine staatliche Regulierung dieses Sektors: “Die Bewegung der Freien Radios fordert eine Intervention des Staates, um das Menschenrecht auf freien Zugang zu Medien zu sichern”, erklärte Matta auf dem Seminar zu „Kommunikation, Pluralismus und neue Technologien“, das von der Nachrichtenagentur IPS in Montevideo, Uruguay organisiert worden war.

Nach Ansicht der Journalistin sollte der Mediensektor in drei gleichberechtigte Teile geliedert werden: in den staatlichen, den privaten und den zivilgesellschaftlichen Sektor. Diese unterschiedlichen Akteure sollten durch die Regierungen beaufsichtigt werden. Die technischen Möglichkeiten böten enorme Chancen. Dennoch, so warnte Matta, könne eine extreme wirtschaftliche Konzentration in diesem Bereich zu Problemen führen.

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