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onda-info 418 Hallo und willkommen zum onda-info 418! Wir haben zwei Nachrichten aus Mexiko und aus Kolumbien für euch; danach zwei wie immer sehr hörenswerte Beiträge: Viele, vor allem europäisch stämmige Nord- und Lateinamerikaner*innen, sehen im 12. Oktober bis heute einen Feiertag für die „Zivilisierung“ und Missionierung des Kontinents. In Spanien ist der Tag, an dem Christoph Kolumbus vor 525 Jahren auf den amerikanischen Kontinent traf, Nationalfeiertag; aber auch in fast al...
Interview: „Der guatemaltekische Staat braucht eine wahrhaftige Revolution“ Irma Alicia Velásquez, ist Quiché Indígena, stammt aus Quetzaltenango, arbeitet als Journalistin für die wichtigsten guatemaltekischen Tageszeitungen und ist außerdem Autorin mehrerer Bücher über das Leben und den Kampf der indigenen Bevölkerung in Guatemala. Sie ist eine der wenigen Indigenen Frauen Guatemalas mit Doktortitel. Carol Rivas, vom guatemaltekischen Bildungsradioverband FGER, interviewte Irma Alicia Velásquez vor wenigen Tagen, wir veröffentlichen das Interview i...
Prozess gegen Ríos Montt wieder unterbrochen Der Prozess vor dem Tribunal B des guatemaltekischen Gerichtshofs für Schwerverbrechen hatte bereits mit über vier Stunden Verspätung begonnen, da Ríos Montt nicht erschienen war. Das Argument der Verteidigung, ihr Mandant sei zu krank um an der Verhandlung teilzunehmen, ließ die Vorsitzende Richterin Jeannette Valdés nicht gelten: "Ich akzeptiere die Ausrede der Anwälte nicht", erklärte sie. Die Anwälte hatten ein ärztliches Gutachten präsentiert, dem zufolge der Angeklagte ...
Droht der CIDH die Pleite? Das frühere CIDH-Mitglied Tracy Robinson und CIDH-Präsident James  Cavallo. Die Arbeit der Interamerikanischen Menschenrechtskommission, kurz: CIDH, ist durch Finanzierungsprobleme stark gefährdet. Zu der Mission der in Washington ansässigen Kommission gehören der Schutz und die Förderung der Menschenrechte auf dem gesamtamerikanischen Kontinent. Im Jahr 1959 von der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gegründet, stellt die CIDH bis heute die für den Kontinent wicht...
Historischer Schuldspruch wegen systematischer Vergewaltigung während der Militärdiktatur Von Markus Plate Die Klägerinnen hatten ihre Gesichter im Prozess verhüllt und zeigten ihre Gesichter erst nach dem Urteil. Foto: Amerika 21/Francisco Sanchez (Guatemala-Stadt, 27. Februar 2016, npl).- Am Freitag Nachmittag, 26.2., ist im Obersten Gerichtshof von Guatemala-Stadt der Prozess gegen zwei Militärangehörige wegen sexueller Sklaverei an Indígena-Frauen während der jahrzehntelangen Militärdiktatur zu Ende gegangen – mit einem historischen Schuldspruch. Die be...

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