Bolivien

7.000 Kinder arbeiten in den Minen von Oruro, La Paz und Potosi


Arbeiter in der Mine Morena / Cesar Ángel Zaragoza, lickr(Fortaleza, 05. Juli 2011, adital/poonal).- Rund 7.000 Kinder arbeiten illegal in den Minen von Oruro, La Paz und Potosí. Dies geht aus einer Studie hervor, die vom UN-Kinderhilfswerks UNICEF, dem Landesweiten Institut für Statistik in Bolvidien (Instituto Nacional de Estadística de Bolivia) und der Internationalen Arbeitsorganisation ILO erstellt worden ist.

Ursache für diese Situation seien vor allem Armut und mangelnde gesellschaftliche Integration. Viele Kinder im schulfähigen Alter würden in den Minen arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen. Die Kinder versuchten, mit ihrem Wochenlohn zwischen 500 und 1.000 Bolivianos (rund 48 bzw. 96 Euro) das Familieneinkommen aufzubessern, so die Untersuchug.

Arbeitsminister Daniel Santalla hat vor kurzem erklärt, die Regierung arbeite an einem Projekt zur Verringerung der Kinderarbeit, denn in ganz Bolivien würden rund 850 000 Kinder in verschiedenen Bereichen arbeiten, so der Minister.

 

 

CC BY-SA 4.0 7.000 Kinder arbeiten in den Minen von Oruro, La Paz und Potosi von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Verletzung von Umweltrechten bedroht Indigene Foto: Cimac/Anayeli Garcia Martínezvon Anayeli Garcia Martínez(Mexiko-Stadt, 5. Oktober 2016, cimacnoticias).- Margarita Quino Aramayo ist die Mitbegründerin des Nationalen Netzwerkes von Frauen zur Verteidigung der Mutter Erde (Red Nacional de Mujeres en Defensa de la Madre Tierra), einem Projekt, das die “Verletzung von Umweltrechten” sichtbar machen will, wie sie sagt. Gegründet hat die Seniorin dieses Netzwerk gemeinsam mit anderen Frauen, da der Poopó-See, der z...
Arbeitsbedingungen auf dem Land müssen verbessert werden Zwei Mitglieder der Landlosenbewegung MST in Brasilien. Foto: Flickr/Daniel Zanini H. (CC BY 2.0)(Lima, 24. Oktober 2016, noticias aliadas).- In Lateinamerika arbeiten Über 50 Millionen Menschen im landwirtschaftlichem Sektor unter prekären Bedingungen. Auf diese alarmierende Situation weist die Internationale Arbeiterorganisation ILO in ihrem am 13. Oktober veröffentlichten Bericht zu „Arbeiten auf dem Land im 21. Jahrhundert“ hin. Darin bekräftigt das ILO-Regionalbüro...
onda-info 393  Hallo und willkommen zum onda-info 393.Unsere heutige Sendung führt uns nach Mittelamerika.In Nicaragua stehen Wahlen an. Mit ziemlicher Sicherheit wird der ehemalige Revolutionsführer Daniel Ortega diese gewinnen. Denn dem Land geht es verglichen mit den Nachbarn Honduras und El Salvador gut. Deshalb sind seine Chancen auf Wiederwahl exzellent. Doch warum drangsaliert Ortega die Opposition, verweigert internationalen Wahlbeobachtern die Einreise und ver...
Schiedsgericht der Weltbank lehnt Klage eines Bergbaukonzerns gegen El Salvador ab kampagne gegen bergbau und gegen gewalt gegen umweltschützer*innen, cc-by-nc-sa-2-0(Berlin, 22. Oktober 2016, onda-poonal).- Mitte Oktober wies ein Schiedsgericht der Weltbank eine Klage des Kanadisch-Australischen Bergbaukonzerns OceanaGold gegen El Salvador zurück und gestand dem mittelamerikanischen Land die Summe von 8 Millionen US-Dollar für entstandene Kosten zu. Damit endete ein sieben Jahre dauernder, vorwiegend hinter verschlossenen Türen geführter Prozess vor d...
Die finstere Seite der Kohle Von Darius OssamiProtestaktion gegen das Kohlekraftwerk Klingenberg in Berlin, Juli 2016. Foto: D. Ossami(Berlin, 13. Oktober 2016, npl).- Protest vor dem Kohlekraftwerk Klingenberg in Berlin. Umweltaktivist*innen demonstrieren auf dutzenden Booten und Flößen in der Rummelsburger Bucht gegen die umweltschädliche Verwendung von Kohle als Brennstoff. Ein Großteil der Kohle, die der Betreiber Vattenfall in dem Kraftwerk zu Energie macht, wird aus Kolumbien importiert. D...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.