poonal


Der Pressedienst poonal veröffentlicht aktuelle Meldungen und Hintergrundberichte aus Lateinamerika in deutscher Sprache.

Mit diesem Angebot machen wir seit 1991 zugänglich, was lateinamerikanische Autor*innen und Agenturen über politische Bewegungen, soziale, kulturelle und ökonomische Kämpfe bzw. Emanzipationsprozesse in Lateinamerika schreiben. Eher selten finden sich daher bei poonal Artikel von deutschsprachigen Autor*innen.

Wir arbeiten mit derzeit 20 alternativen Nachrichtenagenturen in Lateinamerika zusammen, die uns ihre Meldungen unentgeltlich zur Verfügung stellen. Die Artikelauswahl trifft ein Redaktionsteam in Berlin. Ein über den ganzen Globus verstreutes Netzwerk ehrenamtlicher Übersetzer*innen sorgt für die Übertragung ins Deutsche.


Aktuelle Texte

Brände im Süden Ecuadors vernichten über 1300 Hektar Wald

Im Bezirk Quilanga in der Provinz Loja im Süden Ecadors wütet seit Ende August ein Waldbrand, der bis zum 10. September bereits 1.386 Hektar Wald vernichtet hat. Aus diesem Grund entschied die dortige Zivilschutzbehörde Anfang September, den Notstand auszurufen. […]

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Águilas Negras drohen in Bogotá

Die paramilitärische Organisation „Águilas Negras – Bloque Capital“ hat mehrere Organisationen und Einzelpersonen in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá zum „militärischen Ziel“ erklärt. Betroffen sind unter anderem der Opferverband MOVICE und die linken Parteien Colombia Humana und FARC.  […]

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Twitter blockiert kubanische Politiker*innen und Medien

Am 11. September hat der Betreiber des Kurznachrichtendienstes Twitter das Konto von Mitgliedern der kubanischen Regierung, wichtiger staatlicher Stellen, der größten Tageszeitung Granma und zahlreicher Journalist*innen gesperrt. Das US-Unternehmen erklärte weder die Maßnahme, noch hatte sie davor gewarnt. […]

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Repression gegen Demonstration für höhere Löhne in Buenos Aires

Mit einem harten Einsatz gingen mindestens 500 Einsatzkräfte der Polizei von Buenos Aires am Nachmittag des 11. September gegen eine Demonstration sozialer und gewerkschaftlicher Organisationen vor. Ziel der Demonstration war es, 48 Stunden vor dem Ministerium für soziale Entwicklung zu campieren, da die Regierung von Mauricio Macri nach Meinung der Demonstrant*innen nicht auf die Forderung nach höheren Löhnen und Arbeitsplätzen reagiert hatte. Bei dem Einsatz wurden mehrere Menschen durch Schläge und Tränengas verletzt. […]

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Umweltaktivistin auf offener Straße erschossen

Diana Isabel Hernández wurde am 7. September gegen 19:30 in Guatemala von Unbekannten erschossen. Die Lehrerin, Menschenrechtlerin und Umweltaktivistin nahm gerade an einer Prozession in ihrer Gemeinde Monte Gloria in Santo Domingo Suchitepéquez teil, als die tödlichen Schüsse auf sie abgefeuert wurden. Die Täter entkamen unerkannt in einem Auto. […]

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