poonal


Der Pressedienst poonal veröffentlicht aktuelle Meldungen und Hintergrundberichte aus Lateinamerika in deutscher Sprache.

Mit diesem Angebot machen wir seit 1991 zugänglich, was lateinamerikanische Autor*innen und Agenturen über politische Bewegungen, soziale, kulturelle und ökonomische Kämpfe bzw. Emanzipationsprozesse in Lateinamerika schreiben. Eher selten finden sich daher bei poonal Artikel von deutschsprachigen Autor*innen.

Wir arbeiten mit derzeit 20 alternativen Nachrichtenagenturen in Lateinamerika zusammen, die uns ihre Meldungen unentgeltlich zur Verfügung stellen. Die Artikelauswahl trifft ein Redaktionsteam in Berlin. Ein über den ganzen Globus verstreutes Netzwerk ehrenamtlicher Übersetzer*innen sorgt für die Übertragung ins Deutsche.


Aktuelle Texte

Brasilien am rechten Abgrund

Jair Bolsonaro

Mit 59 Prozent liegt Bolsonaro in der jüngsten Umfrage zur Stichwahl um das höchste Staatsamt deutlich vorne. Die Sicherheitspolitik ist sein größter Trumpf: Über 60.000 Menschen sterben nach jüngsten Angaben des Gesundheitsministeriums pro Jahr eines gewaltsamen Todes. 2016 stiegt die Rate erstmals auf über 30 Morde pro 100.000 Einwohner*innen. Die Angst vor Überfällen ist allgegenwärtig. Bolsonaros Versprechen, „radikal und mit harter Hand“ vorzugehen, fällt auf fruchtbaren Boden. Zudem will er alle Brasilianer*innen bewaffnen. Warnungen von Expert*innen, dass dies die Gewalt im Land nur weiter anheizt, werden kaum gehört. […]

Edit This

Protest aus dem „Irrenhaus“

Erneut hat unser Präsident Tabaré Vázquez gesagt, dass die Welt ein Irrenhaus sei, die von ihren Patient*innen regiert werde – dieses Mal auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen.  […]

Edit This

1600 honduranischen Migrant*innen auf dem Weg in die USA

Eine Karawane aus 1600 honduranischen Migrant*innen, die vor Gewalt und Armut flieht, zieht Richtung USA. Der US-amerikanische Vizepräsident Mike Pence drängte die Machthaber*innen von Honduras, El Salvador und Guatemala dazu, ihre Bürger*innen eindringlich vor dem Versuch in die USA einzureisen, zu warnen. […]

Edit This

Karawane der „Mütter verschwundener Migrant*innen“ zieht wieder los

Die „14. Karawane der Mütter Verschwundener Migrant*innen 2018“ läuft wieder einen Teil der mexikanischen Migrationsroute ab, um Hinweise auf das Verschwinden ihrer Kinder zu finden. Vom 23. Oktober bis 7. November wird es in zwölf mexikanischen Bundesstaaten Such- und Protestaktionen geben. In diesem Jahr wird die Karawane auch am Weltgipfel der Mütter verschwundener Migrant*innen teilnehmen, der vom 2. bis zum 4. November -parallel zum Weltsozialforum der Migration- in Mexiko-Stadt stattfinden wird. […]

Edit This

Grüne Welle für die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruch erreicht Ecuador

„Vorbeugende Sexualerziehung, Verhütungsmittel für den Genuss, Legalisierung des Schwangerschaftsabbruch, um nicht zu sterben“: Mit dieser Parole sind am 28. September Kollektive und Aktivist*innen, die sich für die Rechte von Frauen und Schwangeren einsetzen, in Quito zusammengekommen, um die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruch einzufordern. […]

Edit This

weitere Texte…