Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Mexiko sucht 40.000 Verschwundene
156
(Mexiko-Stadt, 11. Februar 2019, amerika21).- Die mexikanische Regierung hat in den ersten Februartagen eine umfassende Strategie vorgestellt, um das Schicksal der zahlreichen Personen aufzuklären, die in den letzten zwölf Jahren des Drogenkriegs gewaltsam verschwanden. Das staatliche "Register der verschwundenen und nicht aufgefundenen Personen" in Mexiko listet derzeit insgesamt 40.180 Menschen auf. Die Hauptaufgabe bei der Suche kommt der Nationalen Suchkommission CNB (Com...
Suchtrupp findet mehr als 200 Knochensplitter in Sinaloa
99
(Mexiko Stadt, 4. Januar 2019, desinformémonos).- Die Frauengruppe 'Sabuesos Guerreras' (etwa: kämpferische Spürhunde) hat den Fund von mehr als 200 Knochensplittern in der Umgebung der mexikanischen Gemeinde La Presita im Norden der Hauptstadt Culiacán des Bundesstaates Sinaloa gemeldet. Die Frauen hatten sich auf die Suche gemacht, nachdem einen anonymen Anruf erhalten hatten. Der Anruf erfolgte am Morgen, und nach mehreren Stunden Arbeit entdeckte man am Nachmittag gege...
2019 werden 70 Prozent der Studierendenvereinigungen von Frauen angeführt
44
(Santiago, 4. Januar 2019, diarioclever).- Das sprunghafte Anwachsen der feministischen Bewegung, die das Jahr 2018 mit ihren Aktivitäten prägte, hat viele Konsequenzen nach sich gezogen. Eine davon ist, dass sich 70 Prozent der akademischen Gemeinschaften der Vereinigung Chilenischer Student*innen CONFECh (Confederación de Estudiantes de Chile), die ihre Vorsitzenden neu wählten, für Frauen entschieden haben. Ein Beispiel dafür ist Constanza Urtubia, Präsidentin der Stude...
Lockerung des Waffenbesitzes in Brasilien: Gewinner und Verlierer
225
(São Paulo, 3. Januar 2018, Brasil de Fato).- „Jemanden zu töten wäre unmöglich, wenn jede Kugel den Preis einer Yacht hätte.“ Dieser Satz stammt nicht etwa von einem Experten für Öffentliche Sicherheit. Er stammt aus dem Lied „La Bala“ der puerto-ricanischen Band Calle 13. Kritisiert wird hier, wie Gewalt von der Waffenindustrie heruntergespielt und sogar befürwortet wird. Die neue Regierung Brasiliens sieht das anders. Am 29. Dezember, zwei Tage vor seinem Amtsantritt als P...
Vor 90 Jahren: Massaker an den Arbeiter*innen der Bananenplantagen
232
(Medellín, 5. Dezember 2018, colombia informa).- Am 5. und 6. Dezember 1928 erschoss das kolumbianische Militär tausende Frauen, Männer und Kinder in der Gemeinde Ciénaga im nordkolumbianischen Bundesstaat Magdalena. Bekannt wurden die Morde als das „masacre de las bananeras“ (zu dt.: Massaker an den Arbeiter*innen der Bananenplantagen). Die Soldaten mordeten im Interesse des US-amerikanischen Unternehmens United Fruit Company. Der Bundesstaat Magdalena an der Karibikküste...