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Von Abhängigkeiten und Ungleichheiten – Gespräch mit zwei kolumbianischen Aktivistinnen


Am 19. Mai 2010 wurde das Freihandelsabkommen zwischen Peru, Kolumbien und der Europäischen Union (EU) auf dem EU-Lateinamerika-Gipfel in Madrid unterzeichnet. Damit es in Kraft treten kann, müssen jedoch noch das Europäische Parlament sowie der kolumbianische und der peruanische Kongress zustimmen.

Kolumbianische Menschenrechtsorganisationen befürchten, dass die Umsetzung des Freihandelsabkommens die Menschenrechtssituation in ihrem Land weiter verschlechtern wird. Zudem besteht die Gefahr, dass das Freihandelsabkommen die regionale Integration der Andenländer unterminieren und die Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen sowie die Privatisierung öffentlicher Güter beschleunigen wird.

Aus diesem Grund befinden sich zur Zeit zwei kolumbianische Aktivistinnen auf einer Infotour in Deutschland, Ungarn und Österreich. Nohora Tovar ist  Vizepräsidentin der kolumbianischen Metallgewerkschaft Fetramecol, Partnergewerkschaft der IG-Metall. Sie war bereits zuvor in Deutschland und referiert zu den  Themen Freihandelsabkommen und Gewerkschaftsrechte in Kolumbien. Begleitet wird sie von Maria del Pilar Silva Garay: Sie ist Anwältin und Mitglied der Menschenrechtsorganisation „Colectivo de Abogados José Alvear Restrepo“.

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