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Lauwarmes Urteil des Verfassungsgerichtes zu Gensoja in Quintana Roo Von Gerold Schmidt, Ceccam Sojabohnen / Foto: Javier, CC BY-SA 2.0 (Mexiko-Stadt, 11. April 2017, poonal).- Bei politisch heiß diskutierten Themen entzieht sich der Oberste Gerichtshof Mexikos, der Rang und Funktion eines Verfassungsgerichtes hat, gerne klaren Entscheidungen. Ein Beispiel ist sein am 5. April nach mehrmaligen Aufschüben erlassenes Urteil über den Anbau von Gensoja im zur Halbinsel Yucatán gehörenden Bundesstaat Quintana Roo durch den Monsanto-Konzern. ...
Monsanto und die mexikanischen Bauern und Bäuerinnen Der erste Teil der Versicherung ist glaubhaft. Allerdings kaum aufgrund humanitärer Gründe, wie es im Audio durchzuhören ist, sondern aus strategischen Vermarktungsgründen. Der zweite Teil ist eine Lüge, die nicht einmal die Monsanto-Leute glauben dürften. Derzeit dürfte Monsanto wegen dreier Vorbehalte diesen mexikanischen Bauern gar nicht verklagen. Erstens: Das mexikanische Bundesgesetz über Pflanzensorten (LFVV) schützt das Saatgut des züchtenden Bauern und verbietet Pate...
WHO-Agentur stuft weiteres Herbizid als „möglicherweise krebserregend“ ein „Möglicherweise krebserregend“ Die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO hat davor gewarnt, dass das Herbizid 2,4-D, das in Argentinien am zweithäufigsten verwendet wird, „möglicherweise krebserregend“ sei. Die Agrochemikalie wird, neben anderen Anwendungen, vor der Aussaat von Gensoja und Genmais versprüht. Vergangenen März hatte dieselbe internationale Institution bestätigt, dass Glyphosat genetische Schäden verursacht (Grund für...
onda-info 404 Hallo und willkommen zum onda-info 404! Der Frühling ist endlich da, aber wir sitzen trotzdem hier im Studio und basteln am neuen onda-info. Diesmal im Angebot: Zwei Nachrichten zu Mexiko, einen frischen Eindruck vom erfolgreichen Frauenstreiktag in Uruguay und anschließend: Ein Beitrag zum handfesten Gammelfleischskandal in Brasilien. Bestochene Lebensmittelkontrolleure sollen verdorbenes Fleisch für den Verzehr genehmigt haben. Würg! Gut, dass ich Vegetarier bin. Viel haben...
Brasilien würgt am Skandal um Gammelfleisch Von Andreas Behn, Rio de Janeiro Fleischskandal: Minister Blairo Maggi hilft gleich mal beim Aussortieren / Foto: Agencia Brasil, CC BY 2.0 (Rio de Janeiro, 28. März 2017, npl).- In Brasilien wird ähnlich viel Fleisch verzehrt wie in westlichen Industrieländern: 80 Kilogramm pro Kopf jährlich. Besonders beliebt ist Rindfleisch. Das gemeinsame Grillen mit der Familie am Wochenende ebenso wie riesige Viehherden auf saftigen Wiesen sind für viele Menschen in Brasilien T...

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