Chile Deutschland Lateinamerika

Radioforum zum Sinn und Unsinn des Klimagipfels


Die Folgen des Klimawandels sind schon längst zu spüren: Dürren und Überschwemmungen, das Abschmelzen der Gletscher, der Anstieg des Meeresspiegels, extreme klimatische Bedingungen, immer häufigere Naturkatastrophen, tausende Vertriebene.

Vom 7. bis zum 18. Dezember findet in Kopenhagen der 15. Klimagipfel der Vereinten Nationen statt. Dort wird wieder einmal diskutiert werden, wie man den Klimawandel aufhalten könnte, obwohl die große Mehrheit der Staaten, die das Kioto-Protokoll ratifiziert hatten, nicht in der Lage oder willens waren, die dort gegebenen Versprechen zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes einzuhalten.

Ist der Klimagipfel in Kopenhagen also wirklich geeignet, um Länder wie China oder die USA, die die höchsten CO2-Ausstoß haben dazu zu bringen, ihre Emissionen zu reduzieren?

Was erwarten die Nichtregierungsorganisationen und die sozialen Bewegungen von diesem Gipfel?

Was trägt das aktuelle Nord-Süd-Verhältnis zu diesen Problemen bei?

Was bedeutet eigentlich „grüner Kapitalismus“?

Um diese und andere Fragen geht es bei unserer internationalen Diskussion zwischen Radio Tierra aus Santiago de Chile und MatracOnda aus Berlin.

Ihr könnt der Diskussion live im Internet unter www.npla.de zuhören, und zwar am Freitag, den 27. November am 20.00 mitteleuropäischer Zeit.

Die Adresse: www.npla.de. Hört mal rein!

CC BY-SA 4.0 Radioforum zum Sinn und Unsinn des Klimagipfels von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

Ökologisches Bauen – Zurück zum Leben
28
Die Bauwirtschaft, vor allem die Zementherstellung, ist in Rohstoffgewinnung, Herstellung und Transport einer der größten CO2 Produzenten. Studien zufolge verursacht sie acht Prozent der globalen CO2 Emissionen. Gerade in Schwellenländern wie Mexiko wird gebaut und gebaut, nicht nur Brücken und Straßen, sondern gerade auch Wohngebäude - und das nicht nur in den schnell wachsenden Großstädten, sondern auch auf den Dörfern, wo selbst Felder mit grauen Betonmauern begrenzt werde...
Interview mit Radioaktivistin Laura Reyes aus Mexiko-Stadt
132
In unserem onda-Studio hatten wir Laura Reyes aus Mexiko zu Besuch. Die Radioaktivistin berichtet von der aktuellen Situation und stellt ihre Musik vor: Traditionelle Klänge aus Veracruz verbindet sie mit feministischem Rap. Hört am Besten selber!
onda-info 451
125
Hallo und Willkommen zum onda-info 451! Wie immer beginnen wir mit Nachrichten: Drei kommen aus Mexiko, über die Ermordung von Sinar Corzo, eine Entschuldigung bei der Journalistin Lydia Cacho und - mal wieder - Massengräber in Mexiko. Eine weitere Nota gibt euch ein Update zum Machtkampf um die Kommission gegen die Straflosigkeit in Guatemala. In unserem onda-Studio hatten wir Laura Reyes aus Mexiko zu Besuch. Die Radioaktivistin berichtet von der aktuellen Situation u...
Radios Comunitarias und der Kampf gegen den Bergbau
61
Im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca wurden über 300 Bergbau-Konzessionen vergeben. Doch in vielen der betroffenen indigenen Gemeinden formiert sich Widerstand gegen den Abbau von Gold, Silber und anderen Erzen. Eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Minen spielen die "Radios Comunitarias" der Gemeinden.
onda-info 448
102
Hallo und herzlich willkommen zum onda-info 448, während einige von uns den Winter in Lateinamerika verbringen, versuchen andere ihr Taschengeld auf den Weihnachtsmärkten etwas aufzuhübschen. Nichtsdestotrotz haben wir ein randvolles Info für Euch erstellt: Onda war beim Konzert des indigenen Chors Chelaalapi, der Anfang November seine Ethno-Techno-Version in Berlin vorgestellt hat. Wir haben euch ein paar Aufnahmen mitgebracht. Der NPLA hat einen neuen Schwerpunkt: ...