Argentinien Deutschland Lateinamerika Uruguay

Queer-Tango


Der Tango Rioplatense, bekannt als Tango Argentino kommt aus den Hauptstädten Buenos Aires und Montevideo. Seit Ende des 19. Jahrhunderts verbreitete er sich in die ganze Welt. Im September 2009 wurde er zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO ernannt.

 

Vor zehn Jahren gab es in Buenos Aires zum ersten mal ein Queer Tango Festival. Das allererste Queer Tango Festival weltweit fand 2000 in Hamburg statt.

 

Onda interviewte die Tangotänzerin und Buchautorin von „Tango und Gender“ Magalí Saikin und Juan Pablo Ramirez, während seines Besuches in Berlin. Er unterrichtet Tango, Queer-Tango in Buenos Aires.

CC BY-SA 4.0 Queer-Tango von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.


Das könnte dich auch interessieren

Ehe für alle oder sexuelle Dissidenz? "Ehe für alle" - jetzt auch in Deutschland. Sexuelle Vielfalt überall. In Lateinamerika und weltweit ist der Juni der Monat der sexuellen Vielfalt. Mit dem „Christopher Street Day" wird jedes Jahr an die Stonewall-Unruhen in New York im Jahre 1969 erinnert. Der Widerstand von Schwulen und Trans*Personen gegen willkürliche Verhaftungen gilt als Wendepunkt im Kampf für Gleichbehandlung und Anerkennung. Doch in den letzten Jahren sind die Märsche verflacht, in Europa, Nordamerik...
Stimmen für die Menschlichkeit: Daniel Viglietti in Berlin Onda war beim Konzert von Daniel Viglietti. Der Schauspieler Rolf Becker sprach eine deutsche Version seiner Lieder, aber hört am besten selber!
Streit beim Karneval in Rio Der Karneval in Rio war dieses Jahr von Sparzwängen geprägt und fand in fragiler Sicherheitslage statt.  Doch auch Debatten um Sprache und Diskriminierung prägten die brasilianische Karnevalszeit und die Wochen davor. Wegen rassistischer oder sexistischer Texte in den Marchinhas, den Karnevalsliedern, haben einige Gruppen in Rio beschlossen in diesem Jahr auf zwar beliebte aber umstrittene Stücke zu verzichten. Einige Narren warnten vor Spielverderbern. Andere pochten auf geg...
Wo Liebe lebensgefährlich wird In El Salvadors Hauptstadt San Salvador fand schon 1997 eine erste Demonstration lesbischer, schwuler, bi- und Trans*Personen statt - im deutschen Sprachraum als CSD bekannt, in Lateinamerika als “Marcha de Orgullo”. Doch anders als in europäischen, nordamerikanischen und auch einigen lateinamerikanischen Metropolen hat sich die Demo in San Salvador noch nicht zur karnevalesk-kommerziellen Party gemausert, sondern ist politisch geblieben.Denn das Leben ist für Lesben, Schwule...
Recht zur Geschlechtsidentität und CSD in Bolivien Im Bolivien wurde kürzlich das Recht zur Geschlechtsidentität gesetzlich verankert. Seit Mai kann jede selbst bestimmen, welchem Geschlecht er angehört. Auf dem CSD in El Alto und in La Paz wurde das neue Gesetz von der LGTBI-Bewegung und ihren Verbündeten gefeiert. Ihr nächstes Projekt: die gleichgeschlechtliche Ehe. Doch es gibt auch Widerstand gegen die neuen Rechte und Freiheiten für Schwule, Lesben und Trans*personen in dem südamerikanischen Land.  Den poonal-Artikel ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.