Argentinien Kolumbien Kuba Mexiko Paraguay Peru

ondainfo 37


Kurzmeldungen:<br>
Strassenproteste in Paraguay: Regierung Macchi gibt neoliberale Projekte auf.<br>
Freie Radios in Argentinien: Regierung will den Freien die Sendelizenzen entziehen.<br>
Massaker in Mexiko: in den verarmten Landregionen kehrt das Faustrecht zurück.<br>
Peru: Botschaftsbesetzung der MRTA hat Nachspiel, Militärs sollen wegen extralegaler Hinrichtungen angeklagt werden.<br>
Goldrausch in Peru: 98% sprechen sich bei Volksbefragung gegen die Pläne der kanadischen Bergbaufirma Manhatten aus.<br>
Beiträge<br>
Quecksilberunfall in Peru: Regierung und Bergbauindustrie bagatellisieren Auswirkungen<br>
Neuer Präsident in Kolumbien: gibt es noch Chancen für den Friedensprozess?<br>
Unter Verwendung von Beiträgen von ALER (<a href="http://www.aler.org.ec">www.aler.org.ec</a>)

CC BY-SA 4.0 ondainfo 37 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dich auch interessieren

ELN erklärt Bereitschaft, die Friedensgespräche wieder aufzunehmen
90
(Caracas, 6. Februar 2019, telesur/poonal).- Pablo Beltrán, Chef der ELN-Friedensdelegation in der kubanischen Hauptstadt Havanna, hat erneut versichert, dass die kolumbianische Guerillaorganisation ELN (Ejército de Liberación Nacional) gewillt sei, die Friedensverhandlungen weiterzuführen, die mit der vorherigen kolumbianischen Regierung begonnen hatten. Die Delegation zeigte sich bereit, einige Punkte der bereits erreichten Abkommen neu zu verhandeln. Sollte es notwendig...
Bisher 134 Tote bei Dammbruch in Minas Gerais
117
(São Paulo, 25. Januar 2019, brasil de fato/poonal).- Im südbrasilianischen Bundesstaat Minas Gerais brach am 25. Januar der Staudamm eines Rückhaltebeckens in Brumadinho, im Ballungsgebiet von Belo Horizonte. Der Damm gehörte zur Eisenerzmine „Córrego do Feijão“ des Bergbaukonzerns Vale. Mittlerweile geht man von 134 Toten und 199 Verschwundenen aus. 192 Menschen konnten gerettet werden; 108 waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Die Regierung des Bundesstaates hält die ...
Schüsse auf Vertriebene in Chiapas
91
(San Cristóbal de las Casas, 24. Januar 2019, desinformemonos).- Nach Informationen des mexikanischen Menschenrechtszentrums Fray Bartolomé de las Casas wurde in der Gemeinde Coco des Bezirks Aldama im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas am Morgen des 22. Januar auf drei Personen geschossen. Die Personen befanden sich auf dem Weg von San Pedro Cotzilnam nach Xuxch‘en. Die Schüsse wurden aus dem Ort Santa Martha Manuel Utrilla im Bezirk Chenalhó abgefeuert. Eine Person starb,...
Rechtsberater der ELN: Friedensprozess droht zu scheitern
69
(Medellín, 27. Januar 2019, lanzas y letras).- In Anbetracht der Krise, in der sich die Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerillaorganisation ELN (Ejército de Liberación Nacional) befinden, hat der Rechtsberater der Guerilla Carlos Alberto Ruiz Socha in einem Interview mit dem kolumbianischen Nachrichtenportal Zona Cero für eine Wiederaufnahme des Dialogs stark gemacht: „Nimmt man die Friedensverhandlungen nicht sofort wieder auf, sind sie verl...
Wenn nur die Kohle zählt
134
Die deutsche Kohlekommission beschloss am 24. Januar 2018 mit dem sogenannten Kohlekompromiss den Ausstieg aus der Kohleproduktion bis zum Jahr 2038, also in knapp zwanzig Jahren. In Kolumbien ist das Ende bisher noch weniger in Sicht: Mit 69.000 Hektar, einer Fläche so groß wir fast hundert Fussballfelder, ist El Cerrejón im Norden Kolumbiens der größte Steinkohletagebau Lateinamerikas und einer der größten weltweit. Die Lebensgrundlage für die Menschen, die hier weiterhi...